loben (auswahl)

Seeleute für Erez Israel

Liebe Heike, ich bin tief ergriffen von deinem Feature über den Danziger Kapitän Pietsch, seine ebenso mutige Frau und deren Kinder. Die Sachlichkeit, mit der du die bewegende Geschichte erzählst, hat mich ganz besonders beeindruckt. Glettkau und Gdingen, der Danziger Hafen - dort habe ich meine Kindheit verbracht. Einige, viel zu wenige Deutsche haben sich nicht an Pogromen beteiligt, sondern geholfen, dass Juden aus dem Land fliehen konnten. Ich denke beschämt an die vielen aus meiner Verwandtschaft, denen das Schicksal der Juden egal war. Dein Feature ist eine Metapher für das, was zurzeit bei uns geschieht - diese schreckliche Fremdenfeindlichkeit.
(Wolfgang Kirchner, 2020)

Thank you, Heike for bringing out this amazing story about Captain Pietsch. (Eli Magen, 2020)

Liebe Frau Tauch, ich habe die beiden Sendungen "Unsere fremden Grenzen. Europas Türsteher am Rande der Sahara" und "Seeleute für Erez Israel" gehört. Die Sendungen fand ich sehr aktuell: sie betreffen die Flucht der Menschen nach Europa, bringen mich näher an das Problem, als die Nachrichten in den Medien. Das Problem mit den Juden nach dem 2. Weltkrieg habe ich erlebt, aber nicht verstanden, als ich nach Deutschland kam. Jetzt kommt alles sehr lebendig in meine Erinnerung. Wir können darüber sprechen, wenn wir das Glück haben, uns wiederzusehen. (Thúy Nonnemann, 2020)

Das war eben ein wirklich tolles Feature. Vielen Dank!
(Hörerpost, 2020)

Danke für den Tipp! Hatte die Ankündigung aber auch schon in der SZ gesehen als Audio Tipp. Wir haben alle mitgehört. Das Werben und die Quasi-Erpressung der Pietschens bzgl. NSDAP- Mitgliedschaft kommt mir noch aus Ostzeiten sehr bekannt vor ... Ja, waren starke Menschen! - Danke für die schöne Sendung! (Hörerpost, 2020)

Sehr geehrte Damen und Herren, dem Deutschlandfunk und SWR danke ich für die Dokumentation über das Schicksal des großartigen Ehepaars Pietsch und ihres selbstlosen Einsatzes für die verfolgten Juden. Es wäre dringend zu wünschen, dass diese vorbildlichen Menschenretter und mutigen Widerständer gegen Verfolgung und Shoa in der öffentlichen Wahrnehmung den Platz erhalten, den sie verdienen. DLF und SWR haben dazu einen wichtigen Anstoß gegeben. Vielen Dank! Mit freundlichen Grüßen Lothar Schulze (2020)

Gestern Abend haben wir das Feature über das Kapitänsehepaar Pietsch mit Interesse gehört. Was für eine akribische Recherche - und so aufbereitet, dass man die komplizierten Zusammenhänge und verschlungenen Wege versteht! Ja, es gab auch entschiedene und aufrechte Menschen in dieser Zeit. (Hörerpost, 2020)

... Dieser Mut des Ehepaars, diese Konsequenz, Überzeugung und Sicherheit im Tun ist so beeindruckend, ich danke Ihnen sehr für dieses Feature. (Hörerpost, 2020)

atlas

Deutsche Akademie der Darstellende Künste

... Das Hörspiel würdigt die Geschichte der Vietnames*innen in Deutschland, weil es ihr nicht nur eine, sondern gleich mehrere Stimmen an einer exponierten Stelle im öffentlichen Diskurs gibt. Durch das kontrapunktische Spiel mit Sprachen und Akzenten, durch straff rhythmisierte Monologe und minimalistische Chorsequenzen gibt die Inszenierung dem Text eine enorme sinnliche Präsenz. Das souveräne Sprecher*innen-Ensemble wird dabei kongenial durch die Musik von Janko Hanushevsky unterstützt. Seine spröden, an den Bruchkanten zwischen Melodie und Geräusch angesiedelten E-Bass-Figuren machen das Leitmotiv des Risses fast haptisch präsent, das sich durch den Hörspieltext zieht: „ein riss nach dem anderen weist den weg / durch die geschichte.“ Die Mängel der sogenannten Wiedervereinigung wurden zum 30. Jahrestag zumeist als eine Art kollektive Beziehungskrise von Ost- und Westdeutschen verhandelt. Man kann es der Hörspielabteilung des MDR nicht hoch genug anrechnen, dass sie mit „Atlas“ dieses Narrativ gründlich verwirft und hinterfragt. Die Neuerzählung der deutschen Nach-Wende-Geschichte, die das Hörspiel des Monats November vornimmt, zeigt: Ein zukunftsfähiges, demokratisches und vielfältiges „Wir“ muss alle Menschen einschließen, die hier leben. Mit der Wahl seiner Erzählperspektive leistet das Stück selbst einen wichtigen Beitrag zur Herausbildung dieses „Wir“, denn: „gäbe es eine logik in der geschichte wir / würden sie uns nicht andauern neu erzählen müssen“.
(Hörspiel des Monats November 2020 - Aus der Jurybeurteilung der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste).

Guten Tag, die Beschreibung "eine komplexe deutsch-vietnamesische Migrationsgeschichte über drei Genrationen" ist nicht ganz korrekt: Es werden MEHRERE Migrationsgeschichten parallel verschachtelt dargeboten. - Das Hörspiel ist ein Meisterwerk der Verschmelzung von Sprache, Raum, Kultur, Zeit wie Zeitlosigkeit und Zeitgeschichte. Ein Klangerlebnis - zum Zurücklehnen und Eintauchen in neue Sphären. In seinem Skriptum zu Atlas hat der Autor der vietnamesischen Schrift und Sprache Raum geschaffen in der deutschsprachigen Literatur. (Tobias Barisch, 2020)

Nun habe ich eben den Atlas gehört und mich anschließend eine Stunde tiefer eingelesen in die Boatpeople Problematik und ihr Leben in Ost und West. Bei deren Leid relativiert sich dann so manches. (Hörerpost, 2020)

Ich habe das Hörspiel gerade gehört und bin echt und total angetan und richtig begeistert! Es ist so leicht sich da hinzugeben und mit der Geschichte mitzufliessen. Ich finde es ganz, ganz supertoll, wie die Stimmen vermischt wurden. So bekommt jede Einfärbung ihre ganz spezielle Bedeutung und zusammen ergibt sich da eine Fülle, in der so viel Feinheiten anklingen und so viel zwischen den Worten und Zeilen gesagt wird, so viel Unsagbares mitschwingt – sehr berührend! (Hörerpost, 2020)

Das geplagte Genie. Die Lange Nacht über den Dirigenten Carlos Kleiber

Großartig! Sehr interessante Interviews. Kompliment!

Liebe Redaktion, anbei erhalten Sie eine Telefonnotiz des Hörerservice mit der freundlichen Bitte um Kenntnisnahme. Betreff*: Lange Nacht 20-07-05 / 20-07-04 über den Dirigenten Carlos Kleiber/ Lob: Die Lange Nacht über den Dirigenten Carlos Kleiber sei das Schönste und Beeindruckendste gewesen, was die Anruferin je im Radio gehört habe. Die vielen ausgewählten Musiken, die man so gekonnt mit der Vita Herrn Kleibers verknüpft habe, seien so unbeschreiblich schön gewesen, dass die Hörerin, trotz der späten Stunde, aufrecht im Bett gesessen habe. Vielen Dank dafür! (Höreranruf, 2020)

... Wir waren von der ersten Sekunde an fasziniert. Musikalisch habe ich weder Brahms Vierte noch Tristan je so gehört. Fledermaus etc. sowieso. Inhaltlich: meisterhaft. Thielemann, Fassbaender, Yoel Gamzou und all diese klugen Menschen, die begreifbar machen konnten, was Kleibers Stil ausmachte. Die Kombination von Musik und Wort, perfekt durch die Regie verbunden, hat ein Hörerlebnis geschaffen, das es ganz selten nur gibt. Wir waren hier im Kleiberrausch. Ihr habt Großes geschaffen, die Autorin, die Regie und die Redaktion. (Maria Ossowski, ARD Kulturkorrespondentin, 2020)

Die Lange Nacht habe ich mit großem Vergnügen gehört, ein absoluter Genuss! Es kommt extrem rüber, wie genial und faszinierend Carlos Kleiber mit seiner Arbeit ist. Ich bin sehr froh, dass es solche Art Sendungen beim DLF gibt, Kategorie: besonders wertvoll!
(Hörerpost, 2020)

Nun habe ich alle 3 Folgen über Kleiber gehört mit größtem Vergnügen, die von ihm dirigierten Werke neu kennengelernt, besonders die 5. von Beethoven (Wahnsinn mit welchem Tempo da gespielt wurde) und die weiche Stimme der Sprecherin genossen. Das Leben von dem empfindsamen und auch schwierigen Künstler war mir neu, und die Beschreibungen von Fassbaender und Thielemann und den anderen Weggefährten haben mir die Person Kleiber gut veranschaulicht. Die Welt besteht aus so unterschiedlichen Menschen und Lebensabläufen, dass man aus dem Staunen nicht herauskommt. Eine tolle Regie! (Hörerpost, 2020)

Zeitenwende

Von Ihrem neuen Feature, das wir gestern Abend mit Interesse hörten, bin ich beeindruckt. Wir staunten, wie diese alten Menschen miteinander im Kontakt sind und wach ihre Lebensgeschichte erzählen, aber durchaus auch in der Gegenwart zu Hause sind. Auch die unterschiedlichen Weltanschauungen und Wertvorstellungen kamen zum Ausdruck. Sie führten bei den Gesprächsteilnehmern nicht zu Abwehr oder Ablehnung, sondern zum Interesse aneinander. Ein guter Weg, alt zu werden. (Hörerpost, 2020)

Von dieser Sendung bin ich zutiefst beeindruckt, in dem die Vielfalt des Hauses deutlich wird und die Vielfalt der Bewohner. Es sind interessante Lebensläufe und Gedanken. Toll waren die Pausen dazwischen. Sie haben damit den Alten ihre Zeit gegeben. Die Geduld des Zuwartens hat sich für mich durch diese Pausen ausgedrückt. (Hörerpost, 2020)

Sehr anrührend, zugleich aber auch ganz pragmatisch schlicht, völlig irritierend, aber im Laufe des Hörens völlig überzeugend, dass keinerlei Musikuntermalung dabei ist, ein schlichter, wertvoller Einblick. Hat mich sehr berührt, diese ganzen, so völlig verschiedenen Stimmen zu hören und besonders der Vorschlag, als Stammtisch an die Öffentlichkeit gehen zu wollen, geht einem ganz schön nahe. Von alten Menschen kann man wirklich lernen. (Hörerpost, 2020)

Deine „Zeitenwende“ habe ich sehr gerne gehört. Ganz toll, scharfe Sätze! „Der Staat war wichtiger, als was mir nicht gefiel.“
(Roswitha Quadflieg, 2020)

Notaufnahme











Süddeutsche Zeitung

Die „Notaufnahme“ ist ein schönes Stück, das unbedingt gerade in dieser Zeit gesendet werden soll! Denn, was ist das wirklich Wichtige im Leben? Abgesehen davon hatte ich neulich mit jemandem fast 5 h in der Charité Notaufnahme gewartet. Wirklich eine Bühne ... (Hörerpost, 2020)

Liebe Frau Tauch, köstlich, skurril, traurig, großartig – danke für dieses Hörspiel. Hörspiel und Feature sind gerade jetzt so unglaublich wichtig. Auch den „Fälscher“ habe ich mir vor einigen Tagen angehört – bereits zum zweiten Mal.
(Hörerpost während des ersten Corona-Lockdowns, 2020)

Kein Handyempfang, nichts zu lesen. Die totale Langeweile beim Warten. Worauf eigentlich? Von Ärzten und Pflegern ist weit und breit keine Spur. Die Patienten sind auf sich selbst zurückgeworfen. Wobei in Ralf N. Höhfelds Hörspiel Notaufnahme nicht einmal klar ist, ob sie einander tatsächlich begegnen oder nicht jeder in einem eigenen Wartebereich versauert. Es sind lauter kurze Szenen, irgendwann pöbelt einer der Patienten, die alle nur Nummern tragen, einen anderen an. Es ist ein Streit darüber, wer ernsthaft verletzt oder erkrankt ist und wer stattdessen mit einer Lappalie den Betrieb aufhält. Dann wieder plärrt einer: "Ist hier jemand?" Er könne hier sterben, niemand würde etwas merken. Was real ist und was in den Köpfen der Menschen stattfindet, ist nicht eindeutig zu entscheiden. Selbst medizinisch Tote und Komapatienten reden mit. /.../ Es steckt eine Menge Absurdität in den Szenen, das liegt in den Situationen selbst begründet und darin, wie sie zugespitzt werden. Ralf N. Höhfeld, die Regisseurin Heike Tauch und das Ensemble - darunter Boris Aljinovic, Katharina M. Schubert, Dimitrij Schaad, Lisa Hrdina und Leslie Malton - spielen mit dieser Komik. Ohne sich lustig zu machen über die Figuren und den ernst zu nehmenden Teil ihrer Probleme. Notaufnahme selbst ist ein Ventil für die Beklemmungen, die die Vorstellungen von einem Aufenthalt dort wecken.
(Stefan Fischer, SZ, 19.5.20)

Teure Schwalben












Deutsche Akademie der Darstellende Künste








Süddeutsche Zeitung

Herzlichen Glückwunsch zum Hörspiel des Monats. Und vor allem Herzlichen Glückwunsch zu diesem beeindruckenden Stück, das ich heute gehört habe und ganz herausragend finde. Textgrundlage wie Umsetzung. Ich werde am Wochenende lange im Zug sitzen und Zeit haben, es noch einmal zu hören. (Hörerpost, 2020)

Liebe Heike Tauch, Danke für die Info. Mein Mann und ich haben gestern - inzwischen zum dritten Mal - dieses Hörspiel angehört und mir hat es einen Stich gegeben, als ich die unverkennbare Stimme meiner lieben Freundin Irm gehört habe. ... Dieses Hörspiel ist wirklich ganz toll und ich habe es auch weiterempfohlen.
(Gerlinde Skuppin, 2020)

Mit Bewunderung verfolgt man die spitzbübischen Eskapaden und makabren Geschehnisse um Heimflucht und Zaunüberwindung, die zeigen, dass Demzenz einen fast bewundernswerten Fantasieraum eröffnen kann. Unter der Regie von Heike Tauch beschreibt dieses Hörspiel die Neudefininition des Seins infolge einer Erkrankung, angereichert durch klug montierte Erinnerungsfragmente und neu servierte Kindheitserinnerungen. Herausragend wirken die inszenatorischen Gestaltungsmittel, Musik und Sounds sind in der Komposition von Janko Hanushevsky prägnant, sparsam und zugleich effektiv eingesetzt. Die Darstellungsweise von ,Teure Schwalben‘ setzt dem ‚Honig im Kopf‘ die flatternden Schwalben so kunstvoll dargeboten entgegen, dass die eskapistischen Ebenen der Demenz nahezu positiv konnotiert wirken. Bis hin zu den neologistisch anmutenden ‚Hutschwalben‘ als Fantasiereservoir inszeniert Heike Tauch einen ästhetisch höchsten Kunstgenuss: Der Transfer von Erlebtem zu willkürlich Fantasiertem im Kopf der Hauptfigur ist großartig in Szene gesetzt.
(Hörspiel des Monats November 2019 - Aus der Jurybeurteilung der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste).

Irm Hermann spielt ein fulminantes Solo in dem Hörspiel Teure Schwalben. Wie in der Musik braucht solch ein Solo ein tolles Ensemble als Fundament, von dem aus es schweben kann. Die Schauspielerin Julika Jenkins und der Musiker Janko Hanushevsky bilden ein solches: Jenkins spielt in der Mutter-Tochter-Beziehung die Jüngere, die sich sorgt und kümmert, die vor allem aber die schrullige Betagte ernst nimmt und ihr so viele Freiheiten gibt wie irgend möglich. Das ist kein bisschen verschwitzt gespielt, nie aufgesetzt, sondern von einer empathischen Aufrichtigkeit. ... Irm Hermann spielt diese Gunda, eine 80-Jährige, von der man nicht genau weiß, ob sie mitbekommt, wie ihr der Bezug zur Realität entgleitet. Sie bewahrt sich jedenfalls ihre Souveränität. Die Schriftstellerin Irmgard Maenner hat diese Figur erfunden: eine Frau, die von der Zeit des Nationalsozialismus geprägt ist, viele Schrecken und Brüche erlebt hat ... Gunda ist nicht normal im Kopf. Irm Hermann macht daraus eine Stärke, eine Besonderheit, für die man beide bewundern muss, die Figur und die Schauspielerin. Es geht in Teure Schwalben, inszeniert von Heike Tauch, letztlich nicht um Krankheit oder Demenz, sondern um das Recht, eine eigene Sicht auf die Dinge zu haben. Um die Freiheit des Denkens also. (Stefan Fischer, SZ, 19.11.19)

Das war ja ein umwerfend gutes Hör- und Empfindungs-Erlebnis. Tausend Dank! Irm Hermann – immer weiter eine Wucht! Und sicherlich auch ein hervorragendes Stück. Aber ohne die bezaubernde störrisch bis flirrende Irm Hermann schwer vorstellbar. Bezaubernd, berührend, bewegend… Couscous….
(Hörerpost, 2019)

Der Dieb

Das Stück ist wie eine Meditation über Einsamkeit in der Großstadt. Ein Ort, der nicht mehr liebevoll ist, nur noch berechnend und Kälte ausstrahlt. Ich war völlig versunken in der Geschichte, sie hat etwas Betörendes, aber auch etwas Witziges. (Hörerpost, 2019)

Ich finde es eine sehr eindrucksvolle Inszenierung, die Stimmung, der Ton, die Stimmen, die behutsam eingesetzten Musiken und Geräusche, der Rhythmus des Ganzen. Das entfaltet einen schwebenden Sog. Tolle Besetzung, besonders der Dieb, der Junge und seine Mutter. Manchmal hätte ich mir den Dieb im Dialog etwas dreckiger vorstellen können. Zu Kizaki habe ich ein ganz anderes akustisches Bild gehabt, älter, schwerer, was aber auch mit den japanischen Yakuza-Filmen zu tun hat, in denen dieser Typus meist in einem ganz anderen Ton agiert. (Hörerpost, 2019)

Wer WAGENITZ, der nichts gewinnt!

„... Das 54-minütige Hörspiel präsentiert sich wie nebenbei auch als kleine Lektion in feministischer Literaturgeschichte. Vor allem lässt AnniKa von Trier die in ihrem Hörspiel auftauchenden berühmten Persönlichkeiten fiktive Briefe und Gedichte vorlesen, die sie selbst verfasst hat ... Mit „Wer Wagenitz, der nichts gewinnt“ hat Regisseurin Heike Tauch das ansprechend bunte Pop-Hörspiel einer Autorin inszeniert, die ihre eigene Position im Kulturbetrieb mit historischem Bewusstsein gerüstet hinterfragt und dabei nie den gewissen Witz verliert.“ (Rafik Will, Funkkorrespondenz 11/2019)

Superglückwunsch zu dem wunderbaren Hörspiel! Grandios, klug, unterhaltend - und so wahr! (Hörerpost, 2019)

Ich kann das Hörspiel einfach nur toll finden. Die Techniken der Doppelung und schnittmäßigen Aneinanderreihungen, zusammen mit den schwebenden Stimmen ergeben eine schöne, intelligente und unterhaltsame Leichtigkeit. Gratuliere. (Hörerpost, 2019)

Eine feine Idee, aus dem Entsorgungs- und Aufbereitungslager für ermüdete Literaten (auch C. Wolf war dortens aktiv) eine so lebendige Emanzipationsgalerie entstehen zu lassen - und sei es nur als phantastischer Traum. (Hörerpost, 2019)

Der Monat Januar

Süddeutsche Zeitung

„... Bölling erzählt aus prekären Milieus, seine Figuren haben entweder entschieden zu viel Zeit (wenn sie keine Arbeit haben) oder gar keine (wenn sie arbeiten, also zwei, drei, vier Jobs erledigen). Ohne zu psychologisieren, erzählt Der Monat Januar jedoch vor allem in knapper Klarheit und mit einem starken Sog von Menschen unter Druck. Als menschliche Zeitbomben stromern sie durch den Alltag, immer in Gefahr, zu zerbersten. Böllings Hörspiel, von Heike Tauch subtil inszeniert, ist ein Stück über die verbreitete latente Aggression und Intoleranz, über eine grundsätzliche Unzufriedenheit.“
(Stefan Fischer, SZ, 8.1.2019)

Das Hörspiel ist jetzt mein Januarlieblingshörspiel! Am meisten mag ich das Käsebrötchen und den Frosch im Wurstsalat. Handyarsch ist auch nicht schlecht ... Vielen Dank für die gute Laune!
(Hörerpost, 2019)

Die Sophienhöhe

Wie so viele, wußte ich von der Familie Trüper und ihrem Ansatz von der Heilpädagogik nichts. Wie schön, dass Sie bemerkenswerte Menschen aus der Versenkung geholt haben, die neue Wege im Umgang mit ge/verstörten Kindern beschritten haben und ihr Vorhaben über Jahrzehnte erfolgreich durchführen konnten und so bekannt waren, dass Eltern ihre Kinder von weit her nach Jena gebracht haben. Und wie beruhigend, dass sie es geschafft haben, viele vor der Ermordung zu retten. Nun bin ich wieder ein kleines bisschen wissender. Schade, ich kann meinen Vater nicht mehr dazu befragen, er hat in der Zeit in Jena studiert, aber das war vor vielen, vielen Jahren. Eine wichtige Sendung.
(Hörerpost, 2020)

Das war ein interessantes und anrührendes Feature. Von dieser Institution in Jena hatte ich noch nie gehört. Ich habe die Sendung an Erfurter Freunde weitergeleitet und einem Kollegen an der Hochschule in Bielefeld, der Sozialpädagogik für Menschen mit Behinderungen lehrt, habe ich es für seine Seminare empfohlen.
(Hörerpost, 2020)

Liebe Heike Tauch, ich habe Ihr Feature gehört. War spannend und sehr sinnvoll, die Geschichte zu erzählen. Ich wusste davon nicht. Die Zeit im Nationalsozialismus blieb etwas unterbelichtet, fand ich, im Vergleich zu der Nachkriegsgeschichte. Ibrahim war wohl eine schillernde Figur. So ganz hat sich mir das nicht erschlossen, obwohl Sie ja Fragen in diese Richtung gestellt haben. Es blieb eben so offen, wie es wohl auch ist.
(Hörerpost, 2020)

Dein Feature haben meine Freundinnen verbotenerweise zu viert in der Wohnung der einen angehört. Die Frauen waren angetan, zumal keine der ehemaligen DDR-Bürgerinnen von der Historie dieses Ortes Kenntnis hatte.
(... Mail während des ersten Corona-Lockdowns, 2020)

Die Sendung war ein Hochgenuss, sowohl das Gesamtkonzept, als auch die Sprecher/innen.
(Hörerpost, 2020)

Liebe Heike, also ich fand die Sendung auch beim zweiten Mal total gut und stimmig und berührend und überraschend. Ich hatte die Story nämlich gar nicht mehr so präsent. Und meine Brüder, mein Vater und meine drei Tanten, die wie du ja weißt, alle einen Jenenser Hintergrund haben, waren ganz angetan.
(Hörerpost, 2020)

Es war sehr kurzweilig und eine kluge Mischung zwischen belegbaren Fakten und behutsamer Deutung. Vor allem wird einem immer wieder klar, was man kaputt gemacht hat durch solche Entscheidungen.
(Hörerpost, 2020)

Liebe Frau Tauch, mit ganz großer Freude habe ich letzten Dienstag Ihr Feature über die Sophienhöhe gehört. Unerwartet spannend wurde es bei Herrn Ibrahim, denn ...
(Hörerpost, 2020)

Das Feature ist sehr beeindruckend und berührend und wirklich eine Schmach für den im Aufbau befindlichen Kommunismus.
(Hörerpost, 2018)

Ich bin begeistert wie intelligent, spannend und auch sehr sensibel dieses Thema behandelt wurde. Es ist wundervoll konzipiert und zusammengeschnitten.
(Hörerpost, 2018)

Wir hörten neulich Abend mit Interesse auch den Beitrag über die Sophienhöhe. Mir gefällt immer, mit welcher Sensibilität und Präzision Sie recherchieren und berichten.
(Hörerpost, 2018)

Das war eine interessante Sendung. Vor allem der O-Ton von Michael und Barbara Trüper mit den "Selbstgespächen" im Hintergrund: „Ich müsste mich mal um die Sachen kümmern". - Ich dachte nur, ja, macht mal!
(Hörerpost, 2018)

Ich bin ganz berührt und SEHR angetan von der Sendung. Sie ist sehr, sehr eingängig und das Ganze sehr anrührend.
(Hörerpost, 2018)

... Neben vielen Anregungen und Fragen bleibt u.a. auch diese: Wer komponierte die Musik, spielte das Klavier? Für mich hat das Feature einen Raum geöffnet und vor allem offen gehalten. Vielen Dank dafür!
(Hörerpost, 2018)

ONE SHOT ONE KILL

Tatsächlich hat es mit "Warten auf Godot" zu tun, und ist sehr gut. Es saust mit semi-historischen und digitalen und militaristischen Informationen durch unsere Schatten und man befindet sich zwischen Weinen und Lachen. Mitgefühl entsteht und ein Urteil kann man kaum fällen. (Hörerpost 2018)

Das Hörspiel war sehr beeindruckend und hat viele Gedankenketten ausgelöst. (Hörerpost, 2018)

Die dichte Atmosphäre im Glasbau, während draußen ein Regensturm niederging, und euer neues Hörspiel haben mich gefordert, berührt und beschäftigen mich vielschichtig - inhaltlich, sprachlich, klanglich, kompositionell. Ich habe beim Hören an all die unendlichen Zeiten einsamer Soldaten gedacht, wo auch immer. Dafür lag ich aber am Schluss ohne Schuss ganz daneben. Der Schluss mit dem Kind - das den Schuss verhinderte - hat alles gehoben; romantischer Idealist, der ich bin ... und bleiben werde! :-) Denn ein solches Bild mit einem Kind habe ich 1973 gemalt. Die “Hoffnung" auf „das Kind“, als Repräsentant einer Neuen Kraft und Intelligenz, das das Schlachtfeld nicht kennt. Für mich ist das die menschliche Seele, die nicht biologisch gegeben ist wie ein Organ, etwa die Leber oder die Niere, sondern die uns aufgegeben ist wie ein Auftrag, und sich erst im Laufe des Lebens bildet, oder eben auch nicht. Eure Präsentation, eure Klarheit und Aufrichtigkeit, auch der Moderator, vor allem aber auch euer so eindrucksvoller, liebenswerter und intelligenter Gast, der mich tief überzeugt hat allein durch sein Dasein, waren sehr kostbar für mich, auch wenn es "ein großer Brocken Fleisch für den Vegetarier" war, und ich mit ganzer Leidenschaft an der anderen Seite des Menschseins wirke. (Premierenbesucher, 2018)

Der Fälscher oder Wie ein Major der Staatssicherheit versuchte, die Welt zu verbessern

Grossartiges Hörerlebnis - und sogar die Schweizer Pässe haben sie geknackt, diese Meister. Danke vielmals, es war sehr schön, Dich und Deine Arbeit zu hören.
(Hörerpost, 2020)

Tolle Sendung, ich hätte dem irgendwie schlauen, humorvollen, intelligenten und auch mit einem festen Standpunkt behafteten Fälscher noch lange zuhören können! Bei „uns" war es ja auch nicht anders beim Geheimdienst.
(Hörerpost, 2020)

Ich habe den Fälscher gehört und bin beeindruckt von Ihrer Fähigkeit, die Leute zum Reden zu bringen, dann aber auch, sie reden zu lassen, geduldig zu sein und letztlich auch zu wissen, dass die Menschen dann auch mehr erzählen. Und natürlich war es auch hochinteressant, hinter die Kulissen zu sehen. Abenteuerlich. Ein großartiges Feature.
(Hörerpost, 2020)

Sehr geehrte Frau Tauch, wenn man im Winter zu zweit für mehr als 10 Minuten im Auto sitzen bleibt, obwohl man schon seit 10 Minuten zu Hause angekommen ist, dann muss das einen besonderen Grund haben: Bei uns war das heute so. Es war sehr kalt (wir fahren ein E-Auto ohne Motorheizung), aber Ihr Beitrag hat uns so ans Radio gefesselt. Ich muss Ihnen das einfach schreiben. Vielen Dank für Ihre großartige Arbeit. Ich bin Historiker, Lehrer und /…/ bin beeindruckt und dankbar, wie sensibel Sie sich diesem Thema genähert haben. Sicherlich bekommen Sie von anderen (west-) deutschen Zuhörern auch andere Kritiken für diese Arbeit. Meine Frau hat eine ostdeutsche Sozialisation, ich bin im Westen erzogen worden. Für uns ist Ihre Arbeit ein Beitrag zur Reflektion über die Einheit unseres Landes, die nun 30 Jahre zurückliegt.
(Hörerpost, 2017)

Im Zentrum meiner Gedanken war diese Person - was er tat, was er darüber sagt, ob er wußte, wofür er es tat oder ob er es wissen wollte, die Moral und am Ende, ob er wirklich ehrlich zu uns und zu sich selbst ist und ob er es überhaupt sein kann ...
(Hörerpost, 2018)

Ich habe mir den Fälscher gerne angehört und finde, das ist ein in vielerlei Hinsicht wirklich gutes Feature. Natürlich wegen seines Protagonisten, der interessante Einblicke gibt, aber auch wegen der Fragen, die es aufwirft.
(Hörerpost 2018)

Nun habe ich endlich auf einer Autofahrt das tolles Feature „der Fälscher“ gehört! Ich bin sehr beeindruckt von der Arbeit, die die Komplexität einer ganzen Epoche, an einem konkreten Beispiel entlang auffächert. Doch nicht nur als Information, sondern vor allem auch als Stimmung, die durch den Protagonisten entsteht, der innere Werte vermittelt, die seinen Blick verständlich machen und den eignen erweitern.
(Hörerpost, 2017)

Totales Feuerwerk! Sau-ehrlich und tatsächlich auch berührend. Menschen, die so zu ihrer Vergangenheit und ihren Taten stehen, findet man selten. 
(Hörerpost, 2017)

Nun hab ich endlich die Ruhe gefunden, mir die Sendung anzuhören. Ich danke für die Einblicke. Ich danke für die Offenheit. Günter Pelzl stand nicht vorn als Agent und hat Leute ausspioniert, aber trotzdem war er ein Teil des Rädchens gewesen, und ich finde es mega-interessant zu hören, wie das berichtet wird, wie realisitisch und selbstkritisch und ein Stückweit auch humoristisch. (Hörerpost, 2017)

Einfach meine Hochachtung!! (Hörerpost, 2017)

Verehrte Frau Tauch, vielen Dank für das wirklich gelungene Feature über Günter Pelzl. Ich habe es gern und mit Vergnügen angehört. Auch weil es Ihnen gelungen ist, ein an sich schweres Thema leicht zu machen ohne dabei ins Triviale abzugleiten. Das ist schon eine Kunst für sich.
(Hörerpost, 2017)

Ich habe mich halb totgelacht über die Erkenntnis, dass - je höher man klettert - desto mehr Idioten man findet.
(Hörerpost, 2017)

Das Feature haben wir gehört und uns auch aus der Mediathek geladen. Sehr interessant, macht neugierig. Es gibt in unserem Bekanntenkreis nur sehr Wenige, mit denen wir über heikle Themen unserer Gesellschaft reden können. Herr Pelzl hat es sogar offen getan. Respekt.
(Hörerpost, 2017)

Guten Abend, Frau Tauch. Soeben habe ich auf Deutschlandfunk Kultur ganz fasziniert Ihr Feature über Günter Pelzl gehört und auch sofort die Möglichkeit gefunden, mit Ihnen Kontakt aufzunehmen. Eine großartige Reportage! Wie Sie meinem Profil entnehmen mögen, befasse ich mich hauptberuflich mit Fälschungen und deren Erkennung. Mich würde es außerordentlich interessieren, ob Herrn Pelzl auch möglicherweise Auskunft darüber geben kann, ob von entsprechender Stelle in der DDR auch westdeutsche oder West-Berliner (oder anderer Länder) Postwertzeichen oder Fiskalmarken sozusagen "amtlich" gefälscht wurden? /.../ Meine Anfrage an Herrn Pelzl birgt auch insofern einen interessanten Aspekt in sich, weil in West-Berlin bis in die 1960er Jahre nachweislich DDR-Briefmarken zur Verwendung in der DDR gefälscht wurden - und daher ist es doch umso spannender zu erfahren, ob die Behörden der DDR dies umgekehrt auch angestrengt haben? Einen solchen Hinweis von einem Zeitzeugen zu erhalten - auch eventuell der Ausschluss einer solchen Möglichkeit - wäre großartig!
(Hörerpost, 2017)

Mit den Augen eines Scharfschützen

Sehr geehrte Frau Tauch, ich möchte Ihnen und Herlinde Koelbl meinen großen Dank aussprechen für das beeindruckende Feature „Mit den Augen eines Scharfschützen", das eben im DLF gesendet wurde. Besonders interessant fand ich, wie die fotografischen Arbeiten „sichtbar" gemacht wurden. Besser als jeder kritische Bericht waren die Aussagen des ehemaligen Soldaten, der einfühlsam und unaufgeregt von Herlinde Koelbl befragt wurde. Es ist so wichtig, dass wir wissen was geschieht. (Hörerpost 2017)

Vielen Dank für dieses sehr interessante Feature. Folgendes wäre sicherlich auch eine Sendung wert: Es gibt einen palästinensischen Scharfschützen, der für Arafat arbeitete. Sein Name ist Tass Saada. Er bereut inzwischen zutiefst, was er als Scharfschütze getan hat. Die von ihm und seiner Frau gegründeten Organisation "Seeds of Hope" setzt sich für Versöhnung zwischen Palästinensern und Israelis ein. (Hörerpost 2017)

Eine tolle Sendung!!! Sehr bewegend und mutig! Ich verfolge seit einigen Zeiten „Breaking the Silence“, ein kleines Licht in der tiefsten Dunkelheit. (Hörerpost 2017)

Ich habe mir gestern Abend das Feature angehört, heute mittag nochmal. Ein großes Lob! Sehr emotional und der Wahrheit verpflichtet. Heute wird man schon für viel weniger zum Antisemiten abgestempelt. Vor vielen Jahren hatte ich Gespräche mit dem Vater einer Freundin. Er war Jude und vor den Nazis nach England emigriert. Von dort aus kam er nach Palästina, ging aber schon bald nach 1945 wieder zurück nach Deutschland / DDR. Seine Begründung für die Rückkehr war: Er wollte nicht in einer jüdischen SA Araber aus ihren Dörfern vertreiben oder töten. Das habe ich nicht vergessen. (Hörerpost 2017)

Herzlichen Dank für das Feature, das sehr toll gemacht wurde. Man hat das Gefühl, dass man den Scharfschützen wirklich kennengelernt hat und seine Stimme, seine Art, Dinge zu benennen, bleiben einem in nachdenklicher Erinnerung. Gratulation! (Hörerpost 2017)

Das ist eine ganz großartige Arbeit: Es hat mich erschüttert, wie man heute in Israel aufwächst. Ich habe eine hohe Achtung vor dem ehemaligen Scharfschützen, dass er da herausgefunden hat. Genauso erschütternd finde ich gerade die Nachricht von dem israelischen Soldaten, der den am Boden liegenden Palästinenser erschossen und mit einem selbstgefälligen Grinsen sein Urteil entgegen genommen hat - so aus dem Gefühl heraus, sich in Übereinstimmung mit dem Großteil der israelischen Gesellschaft zu befinden. (Hörerpost, 2017)

Ein Freund hat mich auf Ihr fantastisches Feature vom letzten Dienstag aufmerksam gemacht. Ich habe es mir inzwischen angehört, bin sehr bewegt und begeistert. (Hörerpost, 2017)

Meine Goldberg-Variationen

Ganz großer Sport, die Goldberg-Variationen, wirklich ganz, ganz großer Sport: Radio at it's best! Toll gemacht, Glückwunsch! (Hörerpost, 2016)

Ein Regenschirm für diesen Tag

Gestern Abend habe ich das tolle Hörspiel „Ein Regenschirm für diesen Tag" gehört. Super! Als Anwalt fühlte ich mich natürlich besonders von der Charakterisierung angesprochen: "Die haben keine Vorstellung - von überhaupt nichts..." Klasse, die verschiedenen Begegnungen mit den "Exen". "Vergleichende Schuldwissenschaften" wären natürlich ein wichtiges Forschungsgebiet. Und dann immer die Kontakte nur zu den wenig "besonderen“ Menschen, und Massenlangeweile... Erlebnis-Therapeut - was für ein edler Job! Schön auch, Irm Hermann mal wieder zu hören: "Ich liebe Hochwasser, weil ich die Welt gern untergehen sähe“, "Ich habe gesagt, was ich denke..." - Sich selbst die Genehmigung erteilen, auf dieser Welt zu sein - auch das hat was. Alles wunderbar! (Hörerpost, 2016)

Ständig gehend, ohne festes Ziel, so kommt der Held dieses in Kunstkopfstereophonie erzeugten Hörspiels durch die Welt. Im Sessel sitzend, mit dem Kopfhörer auf den Ohren, können wir die Welt des Flaneurs erkunden. Wir lauschen gebannt den Alltagsgeräuschen und freuen uns an der hochkarätigen Besetzung des von Lutz Oehmichen und Heike Tauch vortrefflich inszenierten Romans.
(Jury, hr2-Hörbuchbestenliste, 2015)

Bürger zweiter Klasse. Eine neu-deutsche Familie

Volltreffer, Frau Tauch. Solche Beiträge sind an Qualität nicht zu überbieten. Habe ihn umgehend an meine Kinder weitergeleitet, als Beispiel für Qualitätsjournalismus und als Beleg dafür, dass eigene Meinungsbildung Zeit braucht, wenigstens 43 Minuten, statt dem RuckZuckJournalismus privater Sender zu verfallen. Ihr Beitrag wirkt, Frau Tauch, ohne Zweifel und ohne Belehrung, ganz von selbst. Vielen Dank dafür!! (Hörerpost, 2016)

Sehr geerte Damen und Herren, sehr geehrte Frau Heike Tauch. Ich habe gestern Ihre Sendung "Bürger zweiter Klasse" gehört und ich möchte mich hiermit ganz herzlich bei Ihnen für diese großartige Sendung bedanken. So eine Biographie kann in "den Medien" natürlich leicht plakativ als "typisch Migrant" dargestellt werden: Kriminalität, Gefängnis, Drogen, Jugendamt, Unterdrückung der Frau, nicht integrationsfähig, etc.. Alle gängigen Klischees können damit bilderbuchmäßig bestätigt werden, alle Vorurteile können bedient und bestärkt werden. Werte Frau Tauch, was Sie mit Ihrer Sendung gemacht haben, ist unendlich kostbar, um solche Klischees, Vorurteile und scharz-weiß-Malereien sachlich und menschlich zu durchleuchten und als viel zu kurz gegriffen, daher untauglich für die "Wahrheitsfindung" zu belegen. ... Liebe Frau Heike Tauch, ich danke Ihnen von ganzem Herzen, dass Sie mit Ihrem Beitrag einen - in meinem Augen - sehr großen, sehr schönen und sehr überzeugenden Beitrag zu mehr Verstehen und mehr Verständnis von komplexen und komplizierten menschlichen Schicksalen geleistet haben. Sie machen mir und uns Mut, hinter die Fassaden der oft zu kurzen und zu schnellen Medienmeldungen zu schauen. Und Sie bewirken eine sehr kostbare Motivation, in die Herzen und Seelen von Menschen zu schauen, über die wir oft so schnell versucht sind, uns selbstgerecht zu erheben. Möge der letzte Satz von Murat in Ihrem Beitrag (das Gandhi-Zitat) bei vielen Hörern im Herzen und im Gedächtnis hängen bleiben. (Hörerpost 2016)

Lob und Glückwunsch für dieses sehr bewegende Feature vom 15.11.2016 (Hörerpost 2016)

Gerade im Deutschland Funk gehört und zum ersten Mal bewusst auf Sie gestoßen. Sehr guter Beitrag, genau zur richtigen Zeit. Wenn mich ein Radiobeitrag zum "flennen" bringt, dann muss das schon etwas heißen. Mir war schlicht und ergreifend nicht klar, dass wir Deutschen durch unserer Ignoranz und mangelnde Bildung so eine Ungerechtigkeit parallel zu unserer eigenen Existenz zulassen. Natürlich kann niemand ganz alleine diese Umstände ändern, aber dass ein offenkundig so guter Deutscher im Geschacher der Behörden ersaufen gelassen wird ist eine bodenlose Frechheit und ein kollektives Versagen all jener die in Ihrer Freizeit nicht wissen was sie machen sollen. Die Antwort lautet: bilden - denken - handeln.
(Hörerpost 2016)

Für das großartige Feature über die Familie Berisha möchte ich mich bedanken. (Hörerpost 2016)

Berührend, bewegend, unglaublich intensiv und mich auch unendlich wütend machend! Dein Feature ist sehr, sehr gut. Das ist eine großartige Arbeit, die nicht nur mir, sondern sehr vielen Menschen einen tiefgehenden Eindruck hinterläßt. Das war ein tolles Feature - vielen Dank!

Die Welt ist so unglaublich verrückt, man fasst es nicht.
(Hörerpost 2016)

Das Stück hat mich wütend gemacht, auf die Politik, aber auch auf uns, auf mich, weil wir so unwissend sind! Da gehen so viele Begabungen verloren, die nicht verloren gehen dürften. Es ist unglaublich, was diese Frau durchgemacht hat. Ihr Stück hat viel angeregt, Sie haben viel Schutt weggeräumt, und Sie haben eine Stil gefunden, der sehr ans Herz geht und trotzdem einen Freiraum für eigene Gefühle schafft. Es ist sehr beeindruckend, wie Sie mit diesem heiklen Thema umgegangen sind. Haben Sie vielen Dank dafür! (Hörerpost 2016)

Liebe Heike Tauch, ich hab grade Ihr Feature nachgehört. Berührt mich sehr. Gefällt mir sehr. (Hörerpost 2016)

Ich finde das Feature richtig gut gelungen, sehr berührend, sehr informativ und auch wunderbar die Musikauswahl! Und genau zum richtigen Zeitpunkt, wo doch das Thema Flüchtlinge/Asylanten grade so aktuell ist. (Hörerpost 2016)

letztens hörte ich das feature über murat. es war sehr bewegend. eine wirklich tolle und wichtige arbeit fürs radio.

Das Schwarze Meer ist oben auf dem Berg

Glückwunsch zu dem wunderbaren Feature "Das schwarze Meer liegt auf dem Berg" vom 24.05. Ich habe es nochmal in der Audiofassung gehört, um die vielen "Zwischentöne" herauszuhören. Man konnte den Park beim Hören mit durchwandern, sehr schön die Stimme der Sprecherin und die des ungewöhnlichen Gärtners und Restaurators, die Lebensklugheit und alles verwoben mit der Geschichte ... (Hörerpost, 2016)

liebe dlf-leute ! ... die sendung zum park babelsberg war einfach wunderbar ! bitte lassen das die autorin unbedingt wissen.
(Hörerpost, 2016)

Da bin ich doch gestern Abend gegen 19.45 nach längerer Autofahrt auf der Suche nach einem Parkplatz in Wilmersdorf um die Blöcke gefahren und freute mich über jeden besetzten Platz, der die Suche in die Länge zog. Das Babelsberger Park Feature hat großen Spaß gemacht. Wunderbar geschrieben, gesprochen, produziert. Karl Eisbein. Den Namen merke ich mir. (Hörerpost, 2016)

Sehr gerührt habe ich am Radio gesessen und dem Feature gelauscht. Toll! (Hörerpost, 2016)

Durch dich inspiriert waren wir heute am Schwarzen Meer im Schloßpark Babelsberg und haben Vieles mit "wissenderem Blick" gesehen. Dein Feature habe ich mir zweimal angehört, es gefällt mir sehr.

Auch von mir Gratulation zu dem tollen Feature! Und weißt Du, was sich neulich in der S-Bahn begab? Also, ich saß, wie jeden Morgen, in der "Essi" und war in meiner Lektüre versunken. Da ertönte aus dem Nachbar "Häuschen" lautstark: „Mensch! Haste jestern dit Ding mit m' Eisbein jehört? Grandios! Also, GANZ große Klasse!", woraufhin sofort das ganze Häuschen einstimmte: „Ja, ja! Ganz wunderbar...!“ usw. - Also, volles Gesprächsthema in der S- Bahn! Und die Regisseurin „Heike... irgendwas??“ – „Nee, warte mal: Zauch??“ - „Nee! Nichdoch! Tauch!!“ „Genau!!“ - wurde mehrfach erwähnt - toll! Sehr gut mit dem Thema und der Person K.E. umgegangen ...

Braaaavo! Das Stück ist richtig toll geworden! Super, wie Du seine Stimme immer wieder einbringst und das Erzählen Deiner Texte so sanft „übernimmt“. Ich finde das Ganze auch so musikalisch ...

Gestern habe ich mit großer Freude Dein Feature zum Park Babelsberg gehört. Erst dachte ich, mit der vielen indirekten Rede, in der der tolle Karl Eisbein referiert wird, das geht gar nicht - aber es ging dann doch wunderbar, richtig gute Sprache und feine Regie. Danke. Daß 'preußisch Arkadien' die andere Seite des militäristischen Preußen ist - diesen Aspekt noch aufzunehmen, wäre wohl zuviel gewesen. Mich hat der umgetrieben, als ich vor ca. 20 Jahren mal was zu dem Thema gemacht habe. Aber schön, wie die deutsch-deutsche Geschichte thematisiert wird. Danke!

Der Krieg im Fokus. Die Fotografin Herlinde Koelbl spricht mit Soldaten

... Wieder die tolle Claudia Jahn, aber vor allem die mustergültige Behandlung der Übersetzungen, die Soldaten lange im Original hören zu können, und dann jenseits der zeitgeistig abseitigen Versuche zu synchronisieren sachlich mit Wachheit und Zuhören und Verständnis den deutschen Text zu sprechen. Und in der Sache sooo interessant. (Hörerpost, 2016)

Ich hatte Dir längstens schon schreiben wollen, dass ich neulich mal zufällig in Dein Feature "Der Krieg im Fokus" hineingeraten bin und dann - sicherlich mehr als die Hälfte - mit großer Faszination gehört habe. Ich war ganz beeindruckt von Deiner Arbeit, sowohl in der Regie, aber auch in der gleichzeitigen Nähe und klugen Distanz im Inhalt. Mutige Arbeit - Gratulation!

Metamorphosen

Das Hörstück ist freundlich und friedlich – auch traurig, immer echt, so wie das Meiste in der Welt heute nicht ist. (Tamara Ralis, 2020)

Meines Erachtens ist dieses Stück ein einfühlsamer Querschnitt durch die von Krieg, Flucht, Migration, aber auch Integration und Überwindung von Grenzen jeder Art geprägten Bevölkerung Europas, ja eigentlich der Welt. Es ist eine zarte Inszenierung, die, obwohl der Krieg immer wieder Thema ist, ganz ohne Getöse auskommt – in seiner Wirkung wird das Stück dadurch jedoch umso stärker. (Hörerpost, 2017)

Gerade eben – die Abendkühle nach einem weiteren 36-Grad-Tag begann gerade ein klein wenig zu wirken – habe ich in der Mediathek von Deutschland-Radio das Metamorphosen-Hörstück aufgespürt und angehört. Ich fand es sehr schön, sogar wunderbar. In der Tat, wie die biographischen Mosaiksteine der Musiker sich um den Stamm des Musikstücks ranken, das ist unglaublich gut gelungen und die Erzählungen berühren das Herz. Großartig. Ganz herzliche Gratulation zu diesem tollen Werk. /.../ Das Stück ist wirklich fast so gut wie ein Godzilla-Film aus den 50er Jahren. (Hörerpost, 2015)

Nun habe ich euer Kleinod "Metamorphosen" gehört und verneige mich. Ich bewundere auch die Komposition. Großartig!
(Hörerpost, 2015)

Habe neulich Metamorphosen gehört. Es ist sehr sehr schön. Ein Orchester ist ein Mikrokosmos, wo unglaublich viele verschiedene Lebensgeschichten aus aller Welt aufeinander prallen. Noch viel mehr als in anderen Berufskörper. Denn die Sprache spielt nicht so eine wichtige Rolle. Eine gemeinsame Sprache, die Musik, gibt es ja schon. Das hat euer bewegendes Hörspiel sehr schön dargestellt. Als es zu Ende ging, dachte ich mit ein wenig Melancholie: ... und es geht so weiter. Ich fragte mich, was meine Kinder später erzählen werden, und ihre Kinder ... (Hörerpost, 2015)

Habe endlich das Hörspiel hören können und es toll gefunden! Der Ansatz vor dem Hintergrund des Benjamin Zitats, vor allem aber auch die Musik! BRAVO! Und MERCI! (Hörerpost, 2015)

Metamorphosen ist ein wunderbares vielschichtiges Hörstück. Das hat sich an dem erfreulich anregenden Abend gezeigt. (Premierenbesucher, 2015)

Wir waren gestern Abend bei der Uraufführung - es war sehr gut und beeindruckend - von der Idee bis zur Umsetzung. In der anschließenden Diskussion sagte Florian Goldberg, es habe drei Hintergründe für dieses Stück gegeben: Zuerst die Zusammensetzung des Orchesters  Metamorphosen mit 20 Musikern aus zahlreichen unterschiedlichen Ländern. Das Orchester habe einmal in Goslar ein Konzert gegeben, anschließend sei das Fest auf der Straße weitergegeangen. Dabei hätten zwei Musiker (aus Südamerika) mit dem handy an ihren Ohren Salsa getanzt, die Musik konnten nur die beiden hören, aber alle konnten sie tanzen sehen. Das zweite sei die Kunstausstellung Wien-Berlin gewesen (war eine tolle Ausstellung, habe ich auch gesehen), bei der er das Bild von Oppenheimer mit dem Klingler-Quartett entdeckt hätte. Da sei ihm schon die Idee eines Stückes näher gekommen, aber es hätte noch etwas gefehlt. Das "missing link" sei dann das Erlebnis des Denkmals von Walter Benjamin in Portbou gewesen. Ausführlich erzählte er vom Besuch dort und zitierte den Schriftzug unten auf der Glasscheibe, der für das Stück dann leitend geworden sei „Schwerer ist es, das Gedächtnis der Namenlosen zu ehren als das der Berühmten. Dem Gedächtnis der Namenlosen ist die historische Konstruktion geweiht." Wir hatten in der Villa Quandt einen schönen Abend.
(Premierenbesucher, 27.6.2015)

Fatima

Medien Korrenspondenz

... Im Großen und Ganzen überwiegt die Freude über die erfrischende Dynamik, mit der hier über aktuelle Themen gesprochen wird. Zu gekonnt remixter orientalischer Musik (Komposition: Jörg Gollasch; Gesang: Iannam Wali) haben alle Beteiligten ein schmissiges und gesellschaftlich brisantes Hörspiel gemacht, das Hörer aller Altersgruppen ansprechen dürfte.
(Rafik Will, in: Medienkorrespondenz 8/15)

Mit Begeisterung habe ich das Stück gehört!!!! Wunderbar. Alles ganz toll. Ich möchte kein Lehrer sein in einer Schule mit Kindern oder Jugendlichen dieses Alters. Die Armen... Es geht dort vermutlich täglich so zu. (Hörerpost 2015)

Mein Ein und Alles

Hab grade zufällig im Auto das Hörspiel gehört, war superspannend!! Bin dann noch 10 min im Auto sitzen geblieben, obwohl ich schon zu Hause war, ums fertig zu hören. eine supertolle Geschichte, Gratulation!! (Hörerpost, 2017)

Das Hörspiel ist eine Wucht ... "Mein Ein und Alles" ist beklemmend präzise... Fast alle Dialoge indirekt über Telefon ... Gespenstisch aktuell ... Super! (Hörerpost 2015)

Habe gestern im Auto das Stalking-Hörspiel gehört - große Klasse! Und gute Unterhaltung (großartige Stimmen-Auswahl)!
(Hörerpost, 2015)

Wüstenblumen oder Die Beschneidung von Mädchen

Wüstenblume hat mich so interessiert! Die vielen Aspekte wurden beleuchtet, auch jene, die es auf seltsame Weise verständlich machen, warum sich Frauen das Martyrium gefallen lassen. Da die Angelegenheit anscheinend tief im Stammhirn sitzt, so grundlegend teil uralter Vorgehensweisen ist, wird es dauern, bis diese endgültig vorbei sind. Mit den Stimmen der Afrikanerinnen, der Ärztin und den Stimmen der männlichen Umlenker, ist es gelungen, Takt, Mitgefühl und Aufstand zugleich zu verbinden.
(Hörerpost, 2018)

Ich habe mir den Podcast herunter geladen und angehört. Auch wenn ich das Buch von Warris Dierie schon gelesen hatte, ist es doch wieder lähmend gewesen, Ihr Feature zu hören. Es ist gut, dass etwas dafür getan wird! Danke. (Hörerpost 2015)

... am Mittwoch konnte ich die Sendung nicht hören, doch ich hörte sie nach..., kann ich bei einem solchen Thema "super" sagen? Es ist fruchtbar, was da geschieht und bewunderswert was jetzt dagegen unternommen wird. Der Beitrag ist dabei ein kraftvoller Impuls. Dank für das Engagement...das empfinde ich so.
(Hörerpost 2015)

Ich fand das Feature sehr beeindruckend; sowohl wie gebaut, produziert als auch vom Text her, Stellung beziehend und kritisch in alle Richtungen. Eigentlich ist das ein Thema, wo ich so dachte, darüber weiß ich bescheid (mehr oder weniger), habe aber viel Neues gelernt, viel zum Nachdenken und gleichzeitig war es spannend - zu hören. Danke! (Hörerpost 2015)

Ich habe gerade das total gelungene Wüstenblumen-Feature gehört: So vielseitig, aus so vielen Perspektiven beleuchtet, so beeindruckende, leidenschaftliche und engagierte Menschen zu hören... finde es wirklich großartig. Und mag die Stimme der Sprecherin und ihre Art zu erzählen. Das müssen viele Leute hören! (Hörerpost, 2015)

Himmelgrün

Die gesamte Sendung ist sehr sehr gut gelungen!!! Ich danke Ihnen sehr! Alle Gesprächspartnerinnen waren toll ausgewählt.
(Hörerpost, 2014)

Interessant, sehr interessant. (Hörerpost, 2014)

Ich habe eben das Feature "Himmelgrün - Muslimas in Deutschland" gehört und möchte mich bei Ihnen ganz herzlich für diesen Beitrag bedanken. Als eine Person, die genau eben das ist (eine Muslima in Deutschland) muss ich Ihnen sagen, dass ich mich bei vielen Beitragen, die in den Medien über Muslime zu finden sind, oft nicht repräsentiert fühle. Ich habe das Gefühl, dass häufig nur die extremen Positionen (von extrem liberal, bis extrem fundamental) porträtiert werden, mit welchen ein "Durchschnittsmuslim" / eine "Durchschnittsmuslima" wenig gemein hat. Das von Ihnen heute gesendete Feature war dagegen ganz anders. Die Frauen, die dort zu Wort kamen, waren genau wie ich und viele Muslimas in Deutschland Personen die gerne hier leben, die sich gerne einbringen möchten, die aber -wenn sie sich für eine äußerlich wahrnehmbare Religionspraxis entscheiden- ganz viele Ausgrenzungs- und Ablehnungserfahrungen machen. Es war eine wahre Wohltat in Zeiten von Pegida die Stimmen muslimischer Frauen in diesem Umfang zuzulassen. Sie selbst sprechen zu lassen. (Hörerpost, 2014)

Der Himmel ist blau Die Erde ist weiß

Mir hat das Hörspiel "Der Himmel ist blau" so gut gefallen - das wollte ich Ihnen unbedingt sagen! Der Inhalt des Buches, Ihre sorgsame und behutsame Bearbeitung, die gut ausgewählte passende Musik dazu, die sehr überzeugenden Darsteller - alles fand ich sehr gut gelungen und freute mich sehr. Ich höre gern Hörspiele und ärgere mich immer wahnsinnig, wenn das Sprechen durch entsetzliche "Nebenmusik" gestört wird, so dass man nichts versteht - bei "Ihrem" Hörspiel gab es Musik nach (!) dem Sprechen oder davor (!), nie mittendrin, und sie hatte immer die Aussage vertieft oder vorbereitet - hatte also einen Sinn- das war schön! (Hörerpost 2016)

Ich habe mir das Stück gestern in Ruhe angehört und fand es sehr schön in seiner Ruhe und seinem Fluss. Den beiden hört man sehr gern zu, ich finde sie eine sehr gelungene Besetzung. Was mich immer ein wenig nachdenken lässt, ist die Frage der Übersetzung aus dem Japanischen, das ja, wenn man es direkt übersetzt, sehr viel formeller und manchmal auch altbackener klingt, als Deutsch (an einigen wenigen Stellen im Stück fiel es mir auf). Da frage ich mich immer, ob man eher der Werktreue oder doch lieber einer nicht so hölzern klingenden deutschen Interpretation den Vorrang gibt. Auf der anderen Seite betont dieser Duktus die vorsichtige Annäherung der beiden aneinander und das hat auch seinen Reiz - und wie gesagt, im O-Ton redet man hier ja so. Die Musik gefiel mir in ihrem behutsamen und zurückhaltenden Einsatz gut. /.../ Im Japanischen sagt man nach getaner Arbeit: O tsukare sama deshita! Was direkt-frei so viel bedeutet: Sie habe eine anstrengede gute Arbeit geleistet. O tsukare sama deshita! (Hörerpost 2014)

Habe das Hörspiel gestern im Radio gehört, ist super geworden!

Ich habe mir "Der Himmel ist blau, die Erde ist weiss oder die Mappe des Lehrers" angehört. Sehr schöne Geschichte. Eine sanfte Liebesgeschichte, auch über die Vereinigung von Traditionellem mit Modernem in Japan. Schön gemacht! (Hörerpost 2014)

Das ist ein wirklich schönes Hörspiel geworden, finde ich.
(Hörerpost 2014)

Ich habe das Stück schon zweimal gehört. Eine wunderschöne zarte Geschichte. Vielen Dank. (Hörerpost 2014)

Wie wunderbar dieses Hörspiel! So feinfühlig und diese vielen Details. (Hörerpost 2014)

Döbeln

Lobende Erwähnung der Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste: „Eine lobende Erwähnung vergibt die Jury in Anerkennung der außerordentlich berührenden, authentischen Darstellung des komplizierten Aufbruchs von Menschen aus Ost und West aus erzwungener wie geduldeter Unmündigkeit: "Döbeln", eine MDR-Produktion, schildert dies mit großer Ernsthaftigkeit und Fairness vor der Kulisse ostdeutscher Provinz nach dem Mauerfall.“

Ich habe das Hörspiel gehört, bin am Anfang eher fern geblieben. Dann aber kam mir durch das Hörspiel vieles "heute fern Seiendes" nahe. Vergessenes lebte auf. Meine Zeit von 1990-1992 in Vetschau, die Kämpfe der Theater - z.B. habe ich das in Eisenach mit verfolgt, die Parallelität von Osten und (immer noch irgendwie) West-Berlin mit dem, was in Ost-Berlin entstand. Das "wer war bei der Stasi" und die anderen Themen, mit denen so etwas wie ein Kosmos wiedergegeben wurde. Zugleich finde ich die Verschränkung des Blicks von Heute auf Damals mit der Wiedergabe des damaligen Kosmos deshalb so berührend - eben weil das Heute so mit dabei ist. (Hörer)

Sehr schön, das Stück. Eine schöne Reise in eine völlig andere Welt und gut kombiniert mit dem gegenwärtigen Interview von Jungwirth heute. Ein stilles, aber intensives Hörvergnügen. (Hörer)

Das Stück ist wunderbar. Vor allem der letzte Satz, dass es genau eine Aufführung gab - da musste ich weinen. Es hat eine schöne Melancholie, und es ist schöne Inszenierung. Georg und Veronika spielen zum Niederknien. „Ich bin zu groß für die Bühne“ - das ist ein surreales Moment, und ein surreales Moment reicht in einem Text. Döbeln ist realgeschichtlich Provinz, lebensgeschichtlich aber war es Hollywood. (Hörer)

„Der teure Klang. Vom Wert der Violinen“

Das Feature fand ich klasse. Muß jetzt schnell weg und mir ´ne Geige besorgen. (Hörer)

Toll gemacht! Du hast für uns damit den Outer-Space ein wenig näher gebracht. ;-) (Hörer)

Sehr schön. Möchte auch eine Geige verkaufen ... Besonders hat mir der Geigenbauer gefallen, das bodenständige Reden. (Hörer)

Das Geigenfeature ist ja wirklich super! Herzlichen Glückwunsch! Es ist sehr lebendig und informativ! Die Sammlerin ist auch herrlich :-) (Hörer)

Die “Sammlerin” ist begeistert!!!! (Hörer)

Sehr gut und sehr kurzweilig. (Hörer)

Eigentlich ist der Geigenhändler D. Machold auch ein Tsunamiopfer. Könnte man ihm nicht etwas von dem Erlös geben und ihn aus dem Gefängnis hiefen? Finde es ganz toll, dass du dem allem nachgegangen bist. (Hörer)

Gestern habe ich mich mit dem Anhören Deines teuren Klangs belohnt und bin ganz entzückt davon - und froh, dass Du offenbar "nur" eine Studentengeige besitzt und wir deshalb auf weitere Features von Dir hoffen dürfen. Also: Ein reizendes Werk, das Du da geschaffen hast mit wunderbaren O-Tönen. Danke, danke, danke. (Hörer)

Great Eastern

Das Hörspiel nimmt den Hörer mit auf eine ganz persönliche Spuren- und Sinnsuche, erzählt von der behutsamen Annäherung zwischen Vater und Tochter, die sich seit 30 Jahren nicht mehr gesehen haben und nun eine Beziehung knüpfen, die es eigentlich vorher nie zwischen ihnen gegeben hatte.
Die Geschichte pendelt geschickt zwischen Rückblenden aus dem Leben des Vaters und der Gegenwart in Deutschland hin und her und deckt dabei auch unangenehme Wahrheiten auf - vom schmerzvollen Aufwachsen der Tochter bei einer Mutter, die die Verantwortungslosigkeit des Vaters nie verwunden hat, bis hin zum bitteren Ende der Geschichte, das den Kreis des schwäbisch-indischen Lebens"experiments" endgültig schließt.
Die Sprecher rund um Alexander Radszun als Vater Roland Stiller, Valery Tscheplanowa als dessen Tochter Beatrix, Rosemary Hardy als Lebensgefährtin Laura sowie der übrige Cast agieren stimmig. Die leise Inszenierung von Heike Tauch mit kleinen Kompositionen von Jörg Gollasch sorgt für eine ruhige, zumeist besinnliche Atmosphäre.
Fazit: (Irr-)Wege des Lebens: Interessante und durchaus spannende Spuren- und Sinnsuche einer Generation, die mit alten Traditionen brach - nicht zu früh ausschalten, der Abspann wird noch einmal unterbrochen! (Hörspatz, 2013)

„Gefallene Schönheit“

Sächsische Zeitung

"In Zeiten von Smartphones kann ein Bild ein digitales Mehr verbergen. Augmented Reality nennt sich dieses Verfahren, es spielt auch im spannenden Krimihörstück von Heike Tauch und Florian Goldberg eine wesentliche Rolle. Hier kann der Hörer mittels einer vorher installierten App (www.boobsbooster.de) ... auf die digitale Spurensuche danach gehen, warum ein Exmodel in den Tod gestürzt ist." (Tagesspiegel, 30.7.12)

"... Im Hörspiel selbst lockert man den Fall mit einem netten Figurenensemble und einer gehörigen Portion Humor auf. Kommissarin Engler erinnert mit ihrem ständigen Clinch mit ihrem Sohn Tobi ein wenig an "Serjosha & Schultz", was aber den Unterhaltungswert in keinster Weise schmälert. Das Stück lebt natürlich von den Klischees der Modewelt, die auch durch die Charaktere im Dunstkreis des HBSC perfekt verkörpert werden. Jens Wawrczeck, Alexander Radszun, Leslie Malton und Matti Krause bringen diesbezüglich sehr viel Farbe ins Spiel. Wie könnte es anders sein - ein guter Krimi aus den Studios des Deutschlandradios! Auf die mediale Fortführung im Netz darf man gespannt sein!" (Hörspieltipps 2012)

"Augmented Reality + Krimi + Wirtschaftssatire: Zusammen mit Deutschlandradio und frukti machen die Autoren ganz schön was los. Coole Nummer! - Aber: Das Hörspiel muss man schon hören, sonst ist die App nur halb so lustig." (Baruch01)

"Hat sofort geklappt. Coole Sache. Technik, die begeistert." (Uma114578)

„Irgendein Briefträger“

Sächsische Zeitung

"So ganz ernst ist das alles nicht zu nehmen, eher eine leicht hingeschriebene pointierte Burleske, in der aber unter der Regie von Heike Tauch lustvoll aufgespielt wird. Wie immer ragt Irm Hermann aus dem vielköpfigen Ensemble durch ihre besondere Sprechweise hervor, wenn sie als alte Dame von ihrem fernen Sohn erzählt...." (6.7.11 Sächsiche Zeitung)

„Dissident, also geisteskrank“

„Ihre Sendung ist enorm packend!! Wenn man einmal in der Sendung drin ist, kann man gar nicht mehr abschalten. Es ist schon erstaunlich, was sich die Menschen so einfallen lassen, um andere Menschen zu erniedrigen und zu quälen. Bestimmt wird die Sendung dazu führen, dass dieses Thema jetzt auch ein Kapitel sowjetischer Geschichtsschreibung wird!“ (Hörer, 2010)

„Der Rußland-Megadeal oder Gulag to Go“

"Sehr unterhaltsam, sehr witzig, aber auch sehr hintergründig - Der Russland-Megadeal ist durchaus hörenswert. Das Format ist etwas runder und gefälliger, als das Vorgängerstück, so darf es gerne weitergehen!"


"Wow, ich musste auf der A3 in einer Parkbucht anhalten und das Hörspiel bis zum Ende hören. Gulag to Go, das war ganz große Klasse!!!" (Hörer, 2010)


"Zwischen Mariazell und Ypps-Persenbeug (man muss nicht wirklich wissen wo das ist) habe ich gestern eure Russland-Geschichte gehört. Ihr seid, wenn ich das so sagen darf, ja schon ziemlich durchgeknallt. Was natürlich als Kompliment zu verstehen ist..." (Hörer, 2011)

„Es wird Fragen geben“

„Die Einträge erzählen ihre Geschichte sehr unterhaltsam und man sieht immer deutlich die durch Grenzen gemachten Unterschiede in zwei Jugenden, die natürlicher Weise hätten zusammen und mit gleichen Voraussetzungen ablaufen sollen. Die Absurdität der Ost-West-Trennung wird dadurch subtil und ohne Zeigefinger ganz deutlich. Die Wendezeit kam überraschend schnell, aber es ist gut, dass sie nicht extra herausgestellt ist. Das erhält den glaubhaften Tagebuchcharakter. Und 54 Minuten können sehr kurzweilig sein. Ich war gespannt, wie wohl ein Zusammentreffen aussehen würde - schade, dass es ausblieb. Dramaturgisch aber genau richtig, dass es dem Hörer vorbehalten bleibt, sich sein eigenes Bild zu machen. Die Geschichte jedenfalls, ist erzählt. Toller Abspann!“ (Hörer, 2009)

„Parikmarcherscha - die Friseuse“

Sächsische Zeitung

„Heike Tauch inszeniert humorvoll, mitfühlend und nicht ohne Selbstironie. Die schmissige Komposition von Jörg Gollasch gefällt. Vordergründig sozialkritisch oder gar politisch ist das Stück nicht. Es treibt nur die Absurdität so weit, dass man ahnt, was am Don und anderswo nicht stimmt. Valery Tscheplanowa überzeugt als geschiedene, sehnsüchtige Irina und Falk Rockstroh als Feuerwehrmann, der ihr einen angekohlten Fernseher schenkt. Man nimmt, was man kriegen kann. Nur in der Liebe soll es der bösartige Kraftprotz sein.“ (Rolf Floß, Sächsische Zeitung, 14.10.2009)

„Steinhof ist überall“

„... Die außerordentlich gelungene Verschränkung der kunsthistorischen, literarischen Motive/Sequenzen mit der mörderischen – nicht nur – Medizinhistorie und dem zu Wort/zum Hörer kommenden Überlebenden, der uns nicht als Opfer, sondern als Kommentator entgegentritt, erzeugen eine Dichte, die micht tief beeindruckt zurückläßt...“ (Hörer, 2008)

„Villa Baviera. Die ehemalige Colonia Dignidad“

„Die Sendung sollten sich alle Bundestagsabgeordneten mal im Plenarsaal anhören. Vielleicht könnten sie dann zur Beantwortung der vielen offenen Fragen betragen...“ (Hörer, 2007)

„...Ich denke gerade Themen, die nicht das Alltägliche betreffen und die auch mit viel Aufwand produziert wurden, sollten der Allgemeinheit durch Internetabruf zugänglich gemacht werden...“ (Hörer, 2007)

„... Das Feature war ausgezeichnet, großartig gemacht, erschütternd, aber auch sehr gut aufklärend zu den Hintergründen.“ (Hörer, 2007)

„Megadeal süß-sauer. China kauft die neuen Länder“

„... Dieser wunderbare Einfall ist ideal geeignet, einen rigorosen politischen, kulturellen und psychologischen Rundumschlag, bzw. Kahlschlag zu landen. Bei diesem hochintelligenten, geistreichenText ist jede Sequenz ein immenses Vergnügen...
Ist dieses Buch schon eine Ausnahmeerscheinung, so ist es die Inszenierung von Heike Tauch erst recht. Sie realisiert diese schafsinnige Satire bewusst leidenschaftslos, kühl, präzise, schraubt einen unglaublichen Vorgang auf ganz banalen Alltag herunter – die Projektgruppe könnte genauso sachlich beraten über das Marketing von braunem Würfelzucker, Pampers oder Büroklammern. Der Gegenstand ist nichts, die Strategie alles...“
(Renate Stinn, In: epd medien, 27.8.2008)

Herzlichen Dank für dieses einmalige Hörspiel! Überzeugend, wie Sie den wirklich typischen Slang der Projektgruppe getroffen haben. Damit zeigen Sie einmal mehr, dass es aus purer Marketing-Sicht kaum einen Unterschied zwischen Kommunismus und Kapitalismus gibt. (Hörer)

Glückwunsch zur dieser Sendung, liebes WDR5-Team. Zwischendurch war es ja kaum möglich, zwischen Fiktion und Realität zu unterscheiden. Wir brauchen mehr dieser Beiträge, damit wir über unsere Situation nachdenken. Weiter so! (Hörer)

„Heart Beat“

„... Auffallend ist die Schnitttechnik. Die Grenzen der Passagen überlappen oft oder sind so eng aneinander gesetzt, dass der Sprechrhythmus gestört wird. Diese ´Störungen´ wirken künstlich, aber belebend. Heike Warmuth als Ich-Erzählerin füllt ihre Rolle nuancenreich aus und hat damit ebenfalls großen Anteil an der Lebendigkeit des Stücks. Regisseurin Heike Tauch, auch für die Bearbeitung verantwortlich, bietet jede Menge Jazz unterschiedlicher Stilrichtungen auf, oft hörbar von Vinyl...
Musik wie O-Töne sind für die Atmosphäre entscheidend...“
(Andreas Matzdorf, In: Funk-Korrespondenz, 20.10.2006)

„Wann reden, wann schweigen“

Sehr geehrte Frau Tauch, ich habe kürzlich im Podcast Ihr Feature über Ruth Elias gehört und war davon sehr angetan. Ich habe gerade gesehen, dass es schon von 2007 ist. Die Art und Weise, wie Sie die beiden reden lassen haben und wie sie zwischen den erschütternden und freudigen Dialogen das Gesagte eingeordnet haben, hat mir sehr gefallen. Ich musste zwischendurch pausieren, weil die Geschichte mit dem getöteten Kind mir doch sehr zugesetzt hat. Vielen Dank für dieses emotionale Hörerlebnis, bei dem nicht nur ich als Hörer mit Spannung zugehört habe sondern ich auch gemerkt habe, dass Sie als Autorin sehr gut zugehört haben. (Hörerpost, 2018)

Ich habe über’s Wochenende endlich Ihr unglaublich beeindruckendes Feature „Wann reden, wann schweigen“ angehört. Es ist so vielschichtig, reich und doch zur gleichen Zeit so ergreifend schlicht gestaltet, dass ich versucht bin, von einer „radiophonen Sternstunde“ zu sprechen. (Hörerpost, 2017)

„... Besonders beeindruckt hat mich das Feature `Wann reden, wann schweigen´ über die Geschichte von Ruth Elias und der Tötung ihrer eigenen, neugeborenen Tochter in Auschwitz. Ein Gefühl für Geschichte, für ´richtig´oder ´falsch´, für Ethik und soziale Gerechtigkeit entsteht durch das Erzählen individueller Lebensgeschichten. Die Stimme von Ruth Elias wird mich noch länger begleiten...“
(Hörer)

Ein ganz tolles Stück. Sehr intensiv - trotz oder wegen des enormen Purismus‘. Bis zu der Stelle, an der Ruth sagte, dass sie nicht beim Auschwitz-Prozess ausgesagt hatte, habe ich fest geglaubt, sie von da zu kennen. Wahrscheinlich eint dieser osteuropäische Akzent - insbesondere bei Worten wie „Men-gge-lle“.
(Hörerpost, 2018)

Liebe Frau Tauch,
ich habe gerade Ihr DLF-Feature über Ruth und Kurt Elias gehört und bin sehr bewegt. Ich konnte im Internet keine aktuellen Infos über Frau Elias finden. Zuerst dachte ich Ihr Feature wäre neu, dann habe ich aber gesehen, dass es von 2007 ist. Wissen Sie ob Frau Elias und ihr Mann noch leben? Es macht mich traurig, zu wissen, dass das von Ihnen so wunderbar aufgezeichnete Leben der Jeckes in Israel nach und nach nicht mehr sein wird. (Hörerpost, 2018)

„Zwei sehr ernsthafte Damen“

„... Dadurch, dass überwältigende Emotionen weitgehend aus der Dialogführung herausgehalten werden, können die Schauspielerinnen elegant am Rande des Nervenzusammenbruchs entlangbalancieren, ohne aus der Rolle zu fallen. Die Erzählerin ist in Heike Tauchs Fassung die Garantin dafür, dass sowohl das Hörspiel als auch seine literarische Vorlage jederzeit als eigenständige Kunstwerke kenntlich bleiben. Damit füllt sie beide Seiten eines sonst eher schwammigen Begriffs: ´Zwei sehr ernsthafte Damen´ ist im eigentlichen Sinn ein ´literarisches Hörspiel´.“
(Jochen Meißner, In: Funk-Korrespondenz, 11.11.2005)

„Fleisch zu Fleisch“

„... Die Schweizerin Anne-Lou Steininger hat mit ´Fleisch zu Fleisch´ ein bemerkenswertes Stück geschrieben, das mit den Mitteln der Groteske und ohne moralisch zu werden über Wertvorstellungen nachdenken lässt. Regisseurin Heike Tauch hat die Qualtitäten des Textes gut erkannt und ihn mit Liebe zum Detail umgesetzt. Sie lässt sowohl den humoristischen als auch den nachdenklichen Tönen genügend Raum und sorgt dafür, dass dem Hörer immer wieder das Lachen im Halse stecken bleibt...“
(Annette Vielhauer, In: Funk-Korrespondenz, 9.7.2004)

„Mein Stolz hat ihm gefallen“

„... Die Hörfunkautorin Heike Tauch hat Ibrahim al-Basri im Sommer 2003, wenige Monate nach dem Ende des Krieges getroffen. Ihr produziertes Feature bietet die faszinierende Momentaufnahme eines Landes und eines Lebens, die sich neu formieren müssen. Auch wenn al-Basri sich zum Teil in Widersprüche verstrickt, wird doch sein Netzwerk, werden die Strategien und Machtstrukturen deutlich, an die er anknüfen will... Er gibt sich offen und jovial, macht aber auch kein Hehl aus seinem pragmatischen Verhältnis zur Wahrheit. Um einzuschätzen, woran sie ist, bleibt der Autorin nicht viel mehr als das Hören auf Zwischentöne und Gesprächsaussetzer oder der Blick für eine unwillkürliche Handbewegung. Heike Tauch hat sich in Gefahr begeben und ist mit einem bemerkenswerten Porträt zurückgekehrt.“
(Frank Kaspar, In: FAZ, 13.4.2004)

„Die Tage“

„... Besser kann man den zugleich entrückten und ungeschönt-genauen Blick auf das Ende einer Kindheit in der DDR kaum inszenieren.“
(Jochen Meißner, In: Funk-Korrespondenz, 4.4.2003)

„Die Bluse“

am Wochenende haben wir uns DIE BLUSE angehört - besser hätten wir es nicht treffen können. Ich hätte nicht gedacht, daß man an so wenig verwertbaren Informationen so ein Vergnügen haben kann. Eigentlich ist das eine Collage aus Geräuschen, belanglosem Gequassel und toller Musik. Den Vogel schießt natürlich Graham F. Valentine ab, den kannte ich bisher noch nicht. - Ganz großes Lob! (Hörerpost, 2017)

Diesen Sonntag hatte ich ein ganz außergewöhnliches Radioerlebnins. Ich habe „Die Bluse“ (WDR 2002) gehört. Selten ist mir ein derart herrlich-durchgeknalltes Stück unter die Ohren gekommen. Und sollte man’s bisher noch nicht gewusst haben: Dieses Stück zeigt, was das Genre können könnte. Ich bin begeistert. (Hörer, 2011)