loben (auswahl)

Meine Goldberg-Variationen

Ganz großer Sport, die Goldberg-Variationen, wirklich ganz, ganz großer Sport: Radio at it's best! Toll gemacht, Glückwunsch! (Hörerpost, 2016)

Ein Regenschirm für diesen Tag

Gestern Abend habe ich das tolle Hörspiel „Ein Regenschirm für diesen Tag" gehört. Super! Als Anwalt fühlte ich mich natürlich besonders von der Charakterisierung angesprochen: "Die haben keine Vorstellung - von überhaupt nichts..." Klasse, die verschiedenen Begegnungen mit den "Exen". "Vergleichende Schuldwissenschaften" wären natürlich ein wichtiges Forschungsgebiet. Und dann immer die Kontakte nur zu den wenig "besonderen“ Menschen, und Massenlangeweile... Erlebnis-Therapeut - was für ein edler Job! Schön auch, Irm Hermann mal wieder zu hören: "Ich liebe Hochwasser, weil ich die Welt gern untergehen sähe“, "Ich habe gesagt, was ich denke..." - Sich selbst die Genehmigung erteilen, auf dieser Welt zu sein - auch das hat was. Alles wunderbar! (Hörerpost, 2016)

Ständig gehend, ohne festes Ziel, so kommt der Held dieses in Kunstkopfstereophonie erzeugten Hörspiels durch die Welt. Im Sessel sitzend, mit dem Kopfhörer auf den Ohren, können wir die Welt des Flaneurs erkunden. Wir lauschen gebannt den Alltagsgeräuschen und freuen uns an der hochkarätigen Besetzung des von Lutz Oehmichen und Heike Tauch vortrefflich inszenierten Romans. (Jury, hr2-Hörbuchbestenliste, 2015)

Bürger zweiter Klasse. Eine neu-deutsche Familie

Volltreffer, Frau Tauch. Solche Beiträge sind an Qualität nicht zu überbieten. Habe ihn umgehend an meine Kinder weitergeleitet, als Beispiel für Qualitätsjournalismus und als Beleg dafür, dass eigene Meinungsbildung Zeit braucht, wenigstens 43 Minuten, statt dem RuckZuckJournalismus privater Sender zu verfallen. Ihr Beitrag wirkt, Frau Tauch, ohne Zweifel und ohne Belehrung, ganz von selbst. Vielen Dank dafür!! (Hörerpost, 2016)

Sehr geerte Damen und Herren, sehr geehrte Frau Heike Tauch. Ich habe gestern Ihre Sendung "Bürger zweiter Klasse" gehört und ich möchte mich hiermit ganz herzlich bei Ihnen für diese großartige Sendung bedanken. So eine Biographie kann in "den Medien" natürlich leicht plakativ als "typisch Migrant" dargestellt werden: Kriminalität, Gefängnis, Drogen, Jugendamt, Unterdrückung der Frau, nicht integrationsfähig, etc.. Alle gängigen Klischees können damit bilderbuchmäßig bestätigt werden, alle Vorurteile können bedient und bestärkt werden. Werte Frau Tauch, was Sie mit Ihrer Sendung gemacht haben, ist unendlich kostbar, um solche Klischees, Vorurteile und scharz-weiß-Malereien sachlich und menschlich zu durchleuchten und als viel zu kurz gegriffen, daher untauglich für die "Wahrheitsfindung" zu belegen. ... Liebe Frau Heike Tauch, ich danke Ihnen von ganzem Herzen, dass Sie mit Ihrem Beitrag einen - in meinem Augen - sehr großen, sehr schönen und sehr überzeugenden Beitrag zu mehr Verstehen und mehr Verständnis von komplexen und komplizierten menschlichen Schicksalen geleistet haben. Sie machen mir und uns Mut, hinter die Fassaden der oft zu kurzen und zu schnellen Medienmeldungen zu schauen. Und Sie bewirken eine sehr kostbare Motivation, in die Herzen und Seelen von Menschen zu schauen, über die wir oft so schnell versucht sind, uns selbstgerecht zu erheben. Möge der letzte Satz von Murat in Ihrem Beitrag (das Gandhi-Zitat) bei vielen Hörern im Herzen und im Gedächtnis hängen bleiben.
(Hörerpost 2016)

Lob und Glückwunsch für dieses sehr bewegende Feature vom 15.11.2016 (Hörerpost 2016)

Gerade im Deutschland Funk gehört und zum ersten Mal bewusst auf Sie gestoßen. Sehr guter Beitrag, genau zur richtigen Zeit. Wenn mich ein Radiobeitrag zum "flennen" bringt, dann muss das schon etwas heißen. Mir war schlicht und ergreifend nicht klar, dass wir Deutschen durch unserer Ignoranz und mangelnde Bildung so eine Ungerechtigkeit parallel zu unserer eigenen Existenz zulassen. Natürlich kann niemand ganz alleine diese Umstände ändern, aber dass ein offenkundig so guter Deutscher im Geschacher der Behörden ersaufen gelassen wird ist eine bodenlose Frechheit und ein kollektives Versagen all jener die in Ihrer Freizeit nicht wissen was sie machen sollen. Die Antwort lautet: bilden - denken - handeln. (Hörerpost 2016)

Für das großartige Feature über die Familie Berisha möchte ich mich bedanken. (Hörerpost 2016)

Berührend, bewegend, unglaublich intensiv und mich auch unendlich wütend machend! Dein Feature ist sehr, sehr gut. Das ist eine großartige Arbeit, die nicht nur mir, sondern sehr vielen Menschen einen tiefgehenden Eindruck hinterläßt. Das war ein tolles Feature - vielen Dank!

Die Welt ist so unglaublich verrückt, man fasst es nicht.
(Hörerpost 2016)

Das Stück hat mich wütend gemacht, auf die Politik, aber auch auf uns, auf mich, weil wir so unwissend sind! Da gehen so viele Begabungen verloren, die nicht verloren gehen dürften. Es ist unglaublich, was diese Frau durchgemacht hat. Ihr Stück hat viel angeregt, Sie haben viel Schutt weggeräumt, und Sie haben eine Stil gefunden, der sehr ans Herz geht und trotzdem einen Freiraum für eigene Gefühle schafft. Es ist sehr beeindruckend, wie Sie mit diesem heiklen Thema umgegangen sind. Haben Sie vielen Dank dafür! (Hörerpost 2016)

Liebe Heike Tauch, ich hab grade Ihr Feature nachgehört. Berührt mich sehr. Gefällt mir sehr. (Hörerpost 2016)

Ich finde das Feature richtig gut gelungen, sehr berührend, sehr informativ und auch wunderbar die Musikauswahl! Und genau zum richtigen Zeitpunkt, wo doch das Thema Flüchtlinge/Asylanten grade so aktuell ist. (Hörerpost 2016)

letztens hörte ich das feature über murat. es war sehr bewegend. eine wirklich tolle und wichtige arbeit fürs radio.

Das Schwarze Meer ist oben auf dem Berg

Glückwunsch zu dem wunderbaren Feature "Das schwarze Meer liegt auf dem Berg" vom 24.05. Ich habe es nochmal in der Audiofassung gehört, um die vielen "Zwischentöne" herauszuhören. Man konnte den Park beim Hören mit durchwandern, sehr schön die Stimme der Sprecherin und die des ungewöhnlichen Gärtners und Restaurators, die Lebensklugheit und alles verwoben mit der Geschichte ... (Hörerpost, 2016)

liebe dlf-leute ! ... die sendung zum park babelsberg war einfach wunderbar ! bitte lassen das die autorin unbedingt wissen. (Hörerpost, 2016)

Da bin ich doch gestern Abend gegen 19.45 nach längerer Autofahrt auf der Suche nach einem Parkplatz in Wilmersdorf um die Blöcke gefahren und freute mich über jeden besetzten Platz, der die Suche in die Länge zog. Das Babelsberger Park Feature hat großen Spaß gemacht. Wunderbar geschrieben, gesprochen, produziert. Karl Eisbein. Den Namen merke ich mir. (Hörerpost, 2016)

Sehr gerührt habe ich am Radio gesessen und dem Feature gelauscht. Toll! (Hörerpost, 2016)

Durch dich inspiriert waren wir heute am Schwarzen Meer im Schloßpark Babelsberg und haben Vieles mit "wissenderem Blick" gesehen. Dein Feature habe ich mir zweimal angehört, es gefällt mir sehr.

Auch von mir Gratulation zu dem tollen Feature! Und weißt Du, was sich neulich in der S-Bahn begab? Also, ich saß, wie jeden Morgen, in der "Essi" und war in meiner Lektüre versunken. Da ertönte aus dem Nachbar "Häuschen" lautstark: „Mensch! Haste jestern dit Ding mit m' Eisbein jehört? Grandios! Also, GANZ große Klasse!", woraufhin sofort das ganze Häuschen einstimmte: „Ja, ja! Ganz wunderbar...!“ usw. - Also, volles Gesprächsthema in der S- Bahn! Und die Regisseurin „Heike... irgendwas??“ – „Nee, warte mal: Zauch??“ - „Nee! Nichdoch! Tauch!!“ „Genau!!“ - wurde mehrfach erwähnt - toll! Sehr gut mit dem Thema und der Person K.E. umgegangen ...

Braaaavo! Das Stück ist richtig toll geworden! Super, wie Du seine Stimme immer wieder einbringst und das Erzählen Deiner Texte so sanft „übernimmt“. Ich finde das Ganze auch so musikalisch ...

Gestern habe ich mit großer Freude Dein Feature zum Park Babelsberg gehört. Erst dachte ich, mit der vielen indirekten Rede, in der der tolle Karl Eisbein referiert wird, das geht gar nicht - aber es ging dann doch wunderbar, richtig gute Sprache und feine Regie. Danke. Daß 'preußisch Arkadien' die andere Seite des militäristischen Preußen ist - diesen Aspekt noch aufzunehmen, wäre wohl zuviel gewesen. Mich hat der umgetrieben, als ich vor ca. 20 Jahren mal was zu dem Thema gemacht habe. Aber schön, wie die deutsch-deutsche Geschichte thematisiert wird. Danke!

Der Krieg im Fokus. Die Fotografin Herlinde Koelbl spricht mit Soldaten

... Wieder die tolle Claudia Jahn, aber vor allem die mustergültige Behandlung der Übersetzungen, die Soldaten lange im Original hören zu können, und dann jenseits der zeitgeistig abseitigen Versuche zu synchronisieren sachlich mit Wachheit und Zuhören und Verständnis den deutschen Text zu sprechen. Und in der Sache sooo interessant. (Hörerpost, 2016)

Ich hatte Dir längstens schon schreiben wollen, dass ich neulich mal zufällig in Dein Feature "Der Krieg im Fokus" hineingeraten bin und dann - sicherlich mehr als die Hälfte - mit großer Faszination gehört habe. Ich war ganz beeindruckt von Deiner Arbeit, sowohl in der Regie, aber auch in der gleichzeitigen Nähe und klugen Distanz im Inhalt. Mutige Arbeit - Gratulation!

Metamorphosen

Gerade eben – die Abendkühle nach einem weiteren 36-Grad-Tag begann gerade ein klein wenig zu wirken – habe ich in der Mediathek von Deutschland-Radio das Metamorphosen-Hörstück aufgespürt und angehört. Ich fand es sehr schön, sogar wunderbar. In der Tat, wie die biographischen Mosaiksteine der Musiker sich um den Stamm des Musikstücks ranken, das ist unglaublich gut gelungen und die Erzählungen berühren das Herz. Großartig. Ganz herzliche Gratulation zu diesem tollen Werk. /.../ Das Stück ist wirklich fast so gut wie ein Godzilla-Film aus den 50er Jahren. (Hörerpost, 2015)

Nun habe ich euer Kleinod "Metamorphosen" gehört und verneige mich. Ich bewundere auch die Komposition. Großartig! (Hörerpost, 2015)

Habe neulich Metamorphosen gehört. Es ist sehr sehr schön. Ein Orchester ist ein Mikrokosmos, wo unglaublich viele verschiedene Lebensgeschichten aus aller Welt aufeinander prallen. Noch viel mehr als in anderen Berufskörper. Denn die Sprache spielt nicht so eine wichtige Rolle. Eine gemeinsame Sprache, die Musik, gibt es ja schon. Das hat euer bewegendes Hörspiel sehr schön dargestellt. Als es zu Ende ging, dachte ich mit ein wenig Melancholie: ... und es geht so weiter. Ich fragte mich, was meine Kinder später erzählen werden, und ihre Kinder ... (Hörerpost, 2015)

Habe endlich das Hörspiel hören können und es toll gefunden! Der Ansatz vor dem Hintergrund des Benjamin Zitats, vor allem aber auch die Musik! BRAVO! Und MERCI! (Hörerpost, 2015)

Metamorphosen ist ein wunderbares vielschichtiges Hörstück. Das hat sich an dem erfreulich anregenden Abend gezeigt. (Premierenbesucher, 2015)

Wir waren gestern Abend bei der Uraufführung - es war sehr gut und beeindruckend - von der Idee bis zur Umsetzung. In der anschließenden Diskussion sagte Florian Goldberg, es habe drei Hintergründe für dieses Stück gegeben: Zuerst die Zusammensetzung des Orchesters  Metamorphosen mit 20 Musikern aus zahlreichen unterschiedlichen Ländern. Das Orchester habe einmal in Goslar ein Konzert gegeben, anschließend sei das Fest auf der Straße weitergegeangen. Dabei hätten zwei Musiker (aus Südamerika) mit dem handy an ihren Ohren Salsa getanzt, die Musik konnten nur die beiden hören, aber alle konnten sie tanzen sehen. Das zweite sei die Kunstausstellung Wien-Berlin gewesen (war eine tolle Ausstellung, habe ich auch gesehen), bei der er das Bild von Oppenheimer mit dem Klingler-Quartett entdeckt hätte. Da sei ihm schon die Idee eines Stückes näher gekommen, aber es hätte noch etwas gefehlt. Das "missing link" sei dann das Erlebnis des Denkmals von Walter Benjamin in Portbou gewesen. Ausführlich erzählte er vom Besuch dort und zitierte den Schriftzug unten auf der Glasscheibe, der für das Stück dann leitend geworden sei „Schwerer ist es, das Gedächtnis der Namenlosen zu ehren als das der Berühmten. Dem Gedächtnis der Namenlosen ist die historische Konstruktion geweiht." Wir hatten in der Villa Quandt einen schönen Abend. (Premierenbesucher, 27.6.2015)

Fatima

Medien Korrenspondenz

... Im Großen und Ganzen überwiegt die Freude über die erfrischende Dynamik, mit der hier über aktuelle Themen gesprochen wird. Zu gekonnt remixter orientalischer Musik (Komposition: Jörg Gollasch; Gesang: Iannam Wali) haben alle Beteiligten ein schmissiges und gesellschaftlich brisantes Hörspiel gemacht, das Hörer aller Altersgruppen ansprechen dürfte.
(Rafik Will, in: Medienkorrespondenz 8/15)

Mit Begeisterung habe ich das Stück gehört!!!! Wunderbar. Alles ganz toll. Ich möchte kein Lehrer sein in einer Schule mit Kindern oder Jugendlichen dieses Alters. Die Armen... Es geht dort vermutlich täglich so zu. (Hörerpost 2015)

Mein Ein und Alles

Das Hörspiel ist eine Wucht ... "Mein Ein und Alles" ist beklemmend präzise... Fast alle Dialoge indirekt über Telefon ... Gespenstisch aktuell ... Super! (Hörerpost 2015)

Habe gestern im Auto das Stalking-Hörspiel gehört - große Klasse! Und gute Unterhaltung (großartige Stimmen-Auswahl)!
(Hörerpost, 2015)

Wüstenblumen oder Die Beschneidung von Mädchen

Ich habe mir den Podcast herunter geladen und angehört. Auch wenn ich das Buch von Warris Dierie schon gelesen hatte, ist es doch wieder lähmend gewesen, Ihr Feature zu hören. Es ist gut, dass etwas dafür getan wird! Danke. (Hörerpost 2015)

... am Mittwoch konnte ich die Sendung nicht hören, doch ich hörte sie nach..., kann ich bei einem solchen Thema "super" sagen? Es ist fruchtbar, was da geschieht und bewunderswert was jetzt dagegen unternommen wird. Der Beitrag ist dabei ein kraftvoller Impuls. Dank für das Engagement...das empfinde ich so. (Hörerpost 2015)

Ich fand das Feature sehr beeindruckend; sowohl wie gebaut, produziert als auch vom Text her, Stellung beziehend und kritisch in alle Richtungen. Eigentlich ist das ein Thema, wo ich so dachte, darüber weiß ich bescheid (mehr oder weniger), habe aber viel Neues gelernt, viel zum Nachdenken und gleichzeitig war es spannend - zu hören. Danke! (Hörerpost 2015)

Ich habe gerade das total gelungene Wüstenblumen-Feature gehört: So vielseitig, aus so vielen Perspektiven beleuchtet, so beeindruckende, leidenschaftliche und engagierte Menschen zu hören... finde es wirklich großartig. Und mag die Stimme der Sprecherin und ihre Art zu erzählen. Das müssen viele Leute hören! (Hörerpost, 2015)

Himmelgrün

Die gesamte Sendung ist sehr sehr gut gelungen!!! Ich danke Ihnen sehr! Alle Gesprächspartnerinnen waren toll ausgewählt. (Hörerpost, 2014)

Interessant, sehr interessant. (Hörerpost, 2014)

Ich habe eben das Feature "Himmelgrün - Muslimas in Deutschland" gehört und möchte mich bei Ihnen ganz herzlich für diesen Beitrag bedanken. Als eine Person, die genau eben das ist (eine Muslima in Deutschland) muss ich Ihnen sagen, dass ich mich bei vielen Beitragen, die in den Medien über Muslime zu finden sind, oft nicht repräsentiert fühle. Ich habe das Gefühl, dass häufig nur die extremen Positionen (von extrem liberal, bis extrem fundamental) porträtiert werden, mit welchen ein "Durchschnittsmuslim" / eine "Durchschnittsmuslima" wenig gemein hat. Das von Ihnen heute gesendete Feature war dagegen ganz anders. Die Frauen, die dort zu Wort kamen, waren genau wie ich und viele Muslimas in Deutschland Personen die gerne hier leben, die sich gerne einbringen möchten, die aber -wenn sie sich für eine äußerlich wahrnehmbare Religionspraxis entscheiden- ganz viele Ausgrenzungs- und Ablehnungserfahrungen machen. Es war eine wahre Wohltat in Zeiten von Pegida die Stimmen muslimischer Frauen in diesem Umfang zuzulassen. Sie selbst sprechen zu lassen. (Hörerpost, 2014)

Der Himmel ist blau Die Erde ist weiß

Mir hat das Hörspiel "Der Himmel ist blau" so gut gefallen - das wollte ich Ihnen unbedingt sagen! Der Inhalt des Buches, Ihre sorgsame und behutsame Bearbeitung, die gut ausgewählte passende Musik dazu, die sehr überzeugenden Darsteller - alles fand ich sehr gut gelungen und freute mich sehr. Ich höre gern Hörspiele und ärgere mich immer wahnsinnig, wenn das Sprechen durch entsetzliche "Nebenmusik" gestört wird, so dass man nichts versteht - bei "Ihrem" Hörspiel gab es Musik nach (!) dem Sprechen oder davor (!), nie mittendrin, und sie hatte immer die Aussage vertieft oder vorbereitet - hatte also einen Sinn- das war schön! (Hörerpost 2016)

Ich habe mir das Stück gestern in Ruhe angehört und fand es sehr schön in seiner Ruhe und seinem Fluss. Den beiden hört man sehr gern zu, ich finde sie eine sehr gelungene Besetzung. Was mich immer ein wenig nachdenken lässt, ist die Frage der Übersetzung aus dem Japanischen, das ja, wenn man es direkt übersetzt, sehr viel formeller und manchmal auch altbackener klingt, als Deutsch (an einigen wenigen Stellen im Stück fiel es mir auf). Da frage ich mich immer, ob man eher der Werktreue oder doch lieber einer nicht so hölzern klingenden deutschen Interpretation den Vorrang gibt. Auf der anderen Seite betont dieser Duktus die vorsichtige Annäherung der beiden aneinander und das hat auch seinen Reiz - und wie gesagt, im O-Ton redet man hier ja so. Die Musik gefiel mir in ihrem behutsamen und zurückhaltenden Einsatz gut. /.../ Im Japanischen sagt man nach getaner Arbeit: O tsukare sama deshita! Was direkt-frei so viel bedeutet: Sie habe eine anstrengede gute Arbeit geleistet. O tsukare sama deshita! (Hörerpost 2014)

Habe das Hörspiel gestern im Radio gehört, ist super geworden!

Ich habe mir "Der Himmel ist blau, die Erde ist weiss oder die Mappe des Lehrers" angehört. Sehr schöne Geschichte. Eine sanfte Liebesgeschichte, auch über die Vereinigung von Traditionellem mit Modernem in Japan. Schön gemacht! (Hörerpost 2014)

Das ist ein wirklich schönes Hörspiel geworden, finde ich. (Hörerpost 2014)

Ich habe das Stück schon zweimal gehört. Eine wunderschöne zarte Geschichte. Vielen Dank. (Hörerpost 2014)

Wie wunderbar dieses Hörspiel! So feinfühlig und diese vielen Details. (Hörerpost 2014)

Döbeln

Lobende Erwähnung der Jury der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste: „Eine lobende Erwähnung vergibt die Jury in Anerkennung der außerordentlich berührenden, authentischen Darstellung des komplizierten Aufbruchs von Menschen aus Ost und West aus erzwungener wie geduldeter Unmündigkeit: "Döbeln", eine MDR-Produktion, schildert dies mit großer Ernsthaftigkeit und Fairness vor der Kulisse ostdeutscher Provinz nach dem Mauerfall.“

Ich habe das Hörspiel gehört, bin am Anfang eher fern geblieben. Dann aber kam mir durch das Hörspiel vieles "heute fern Seiendes" nahe. Vergessenes lebte auf. Meine Zeit von 1990-1992 in Vetschau, die Kämpfe der Theater - z.B. habe ich das in Eisenach mit verfolgt, die Parallelität von Osten und (immer noch irgendwie) West-Berlin mit dem, was in Ost-Berlin entstand. Das "wer war bei der Stasi" und die anderen Themen, mit denen so etwas wie ein Kosmos wiedergegeben wurde. Zugleich finde ich die Verschränkung des Blicks von Heute auf Damals mit der Wiedergabe des damaligen Kosmos deshalb so berührend - eben weil das Heute so mit dabei ist. (Hörer)

Sehr schön, das Stück. Eine schöne Reise in eine völlig andere Welt und gut kombiniert mit dem gegenwärtigen Interview von Jungwirth heute. Ein stilles, aber intensives Hörvergnügen. (Hörer)

Das Stück ist wunderbar. Vor allem der letzte Satz, dass es genau eine Aufführung gab - da musste ich weinen. Es hat eine schöne Melancholie, und es ist schöne Inszenierung. Georg und Veronika spielen zum Niederknien. „Ich bin zu groß für die Bühne“ - das ist ein surreales Moment, und ein surreales Moment reicht in einem Text. Döbeln ist realgeschichtlich Provinz, lebensgeschichtlich aber war es Hollywood. (Hörer)

„Der teure Klang. Vom Wert der Violinen“

Das Feature fand ich klasse. Muß jetzt schnell weg und mir ´ne Geige besorgen. (Hörer)

Toll gemacht! Du hast für uns damit den Outer-Space ein wenig näher gebracht. ;-) (Hörer)

Sehr schön. Möchte auch eine Geige verkaufen ... Besonders hat mir der Geigenbauer gefallen, das bodenständige Reden. (Hörer)

Das Geigenfeature ist ja wirklich super! Herzlichen Glückwunsch! Es ist sehr lebendig und informativ! Die Sammlerin ist auch herrlich :-) (Hörer)

Die “Sammlerin” ist begeistert!!!! (Hörer)

Sehr gut und sehr kurzweilig. (Hörer)

Eigentlich ist der Geigenhändler D. Machold auch ein Tsunamiopfer. Könnte man ihm nicht etwas von dem Erlös geben und ihn aus dem Gefängnis hiefen? Finde es ganz toll, dass du dem allem nachgegangen bist. (Hörer)

Gestern habe ich mich mit dem Anhören Deines teuren Klangs belohnt und bin ganz entzückt davon - und froh, dass Du offenbar "nur" eine Studentengeige besitzt und wir deshalb auf weitere Features von Dir hoffen dürfen. Also: Ein reizendes Werk, das Du da geschaffen hast mit wunderbaren O-Tönen. Danke, danke, danke. (Hörer)

Great Eastern

Das Hörspiel nimmt den Hörer mit auf eine ganz persönliche Spuren- und Sinnsuche, erzählt von der behutsamen Annäherung zwischen Vater und Tochter, die sich seit 30 Jahren nicht mehr gesehen haben und nun eine Beziehung knüpfen, die es eigentlich vorher nie zwischen ihnen gegeben hatte.
Die Geschichte pendelt geschickt zwischen Rückblenden aus dem Leben des Vaters und der Gegenwart in Deutschland hin und her und deckt dabei auch unangenehme Wahrheiten auf - vom schmerzvollen Aufwachsen der Tochter bei einer Mutter, die die Verantwortungslosigkeit des Vaters nie verwunden hat, bis hin zum bitteren Ende der Geschichte, das den Kreis des schwäbisch-indischen Lebens"experiments" endgültig schließt.
Die Sprecher rund um Alexander Radszun als Vater Roland Stiller, Valery Tscheplanowa als dessen Tochter Beatrix, Rosemary Hardy als Lebensgefährtin Laura sowie der übrige Cast agieren stimmig. Die leise Inszenierung von Heike Tauch mit kleinen Kompositionen von Jörg Gollasch sorgt für eine ruhige, zumeist besinnliche Atmosphäre.
Fazit: (Irr-)Wege des Lebens: Interessante und durchaus spannende Spuren- und Sinnsuche einer Generation, die mit alten Traditionen brach - nicht zu früh ausschalten, der Abspann wird noch einmal unterbrochen! (Hörspatz, 2013)

„Gefallene Schönheit“

Sächsische Zeitung

"In Zeiten von Smartphones kann ein Bild ein digitales Mehr verbergen. Augmented Reality nennt sich dieses Verfahren, es spielt auch im spannenden Krimihörstück von Heike Tauch und Florian Goldberg eine wesentliche Rolle. Hier kann der Hörer mittels einer vorher installierten App (www.boobsbooster.de) ... auf die digitale Spurensuche danach gehen, warum ein Exmodel in den Tod gestürzt ist." (Tagesspiegel, 30.7.12)

"... Im Hörspiel selbst lockert man den Fall mit einem netten Figurenensemble und einer gehörigen Portion Humor auf. Kommissarin Engler erinnert mit ihrem ständigen Clinch mit ihrem Sohn Tobi ein wenig an "Serjosha & Schultz", was aber den Unterhaltungswert in keinster Weise schmälert. Das Stück lebt natürlich von den Klischees der Modewelt, die auch durch die Charaktere im Dunstkreis des HBSC perfekt verkörpert werden. Jens Wawrczeck, Alexander Radszun, Leslie Malton und Matti Krause bringen diesbezüglich sehr viel Farbe ins Spiel. Wie könnte es anders sein - ein guter Krimi aus den Studios des Deutschlandradios! Auf die mediale Fortführung im Netz darf man gespannt sein!" (Hörspieltipps 2012)

"Augmented Reality + Krimi + Wirtschaftssatire: Zusammen mit Deutschlandradio und frukti machen die Autoren ganz schön was los. Coole Nummer! - Aber: Das Hörspiel muss man schon hören, sonst ist die App nur halb so lustig." (Baruch01)

"Hat sofort geklappt. Coole Sache. Technik, die begeistert." (Uma114578)

„Irgendein Briefträger“

Sächsische Zeitung

"So ganz ernst ist das alles nicht zu nehmen, eher eine leicht hingeschriebene pointierte Burleske, in der aber unter der Regie von Heike Tauch lustvoll aufgespielt wird. Wie immer ragt Irm Hermann aus dem vielköpfigen Ensemble durch ihre besondere Sprechweise hervor, wenn sie als alte Dame von ihrem fernen Sohn erzählt...." (6.7.11 Sächsiche Zeitung)

„Dissident, also geisteskrank“

„Ihre Sendung ist enorm packend!! Wenn man einmal in der Sendung drin ist, kann man gar nicht mehr abschalten. Es ist schon erstaunlich, was sich die Menschen so einfallen lassen, um andere Menschen zu erniedrigen und zu quälen. Bestimmt wird die Sendung dazu führen, dass dieses Thema jetzt auch ein Kapitel sowjetischer Geschichtsschreibung wird!“ (Hörer, 2010)

„Der Rußland-Megadeal oder Gulag to Go“

"Sehr unterhaltsam, sehr witzig, aber auch sehr hintergründig - Der Russland-Megadeal ist durchaus hörenswert. Das Format ist etwas runder und gefälliger, als das Vorgängerstück, so darf es gerne weitergehen!"


"Wow, ich musste auf der A3 in einer Parkbucht anhalten und das Hörspiel bis zum Ende hören. Gulag to Go, das war ganz große Klasse!!!" (Hörer, 2010)


"Zwischen Mariazell und Ypps-Persenbeug (man muss nicht wirklich wissen wo das ist) habe ich gestern eure Russland-Geschichte gehört. Ihr seid, wenn ich das so sagen darf, ja schon ziemlich durchgeknallt. Was natürlich als Kompliment zu verstehen ist..." (Hörer, 2011)

„Es wird Fragen geben“

„Die Einträge erzählen ihre Geschichte sehr unterhaltsam und man sieht immer deutlich die durch Grenzen gemachten Unterschiede in zwei Jugenden, die natürlicher Weise hätten zusammen und mit gleichen Voraussetzungen ablaufen sollen. Die Absurdität der Ost-West-Trennung wird dadurch subtil und ohne Zeigefinger ganz deutlich. Die Wendezeit kam überraschend schnell, aber es ist gut, dass sie nicht extra herausgestellt ist. Das erhält den glaubhaften Tagebuchcharakter. Und 54 Minuten können sehr kurzweilig sein. Ich war gespannt, wie wohl ein Zusammentreffen aussehen würde - schade, dass es ausblieb. Dramaturgisch aber genau richtig, dass es dem Hörer vorbehalten bleibt, sich sein eigenes Bild zu machen. Die Geschichte jedenfalls, ist erzählt. Toller Abspann!“ (Hörer, 2009)

„Parikmarcherscha - die Friseuse“

Sächsische Zeitung

„Heike Tauch inszeniert humorvoll, mitfühlend und nicht ohne Selbstironie. Die schmissige Komposition von Jörg Gollasch gefällt. Vordergründig sozialkritisch oder gar politisch ist das Stück nicht. Es treibt nur die Absurdität so weit, dass man ahnt, was am Don und anderswo nicht stimmt. Valery Tscheplanowa überzeugt als geschiedene, sehnsüchtige Irina und Falk Rockstroh als Feuerwehrmann, der ihr einen angekohlten Fernseher schenkt. Man nimmt, was man kriegen kann. Nur in der Liebe soll es der bösartige Kraftprotz sein.“ (Rolf Floß, Sächsische Zeitung, 14.10.2009)

„Steinhof ist überall“

„... Die außerordentlich gelungene Verschränkung der kunsthistorischen, literarischen Motive/Sequenzen mit der mörderischen – nicht nur – Medizinhistorie und dem zu Wort/zum Hörer kommenden Überlebenden, der uns nicht als Opfer, sondern als Kommentator entgegentritt, erzeugen eine Dichte, die micht tief beeindruckt zurückläßt...“ (Hörer, 2008)

„Villa Baviera. Die ehemalige Colonia Dignidad“

„Die Sendung sollten sich alle Bundestagsabgeordneten mal im Plenarsaal anhören. Vielleicht könnten sie dann zur Beantwortung der vielen offenen Fragen betragen...“ (Hörer, 2007)

„...Ich denke gerade Themen, die nicht das Alltägliche betreffen und die auch mit viel Aufwand produziert wurden, sollten der Allgemeinheit durch Internetabruf zugänglich gemacht werden...“ (Hörer, 2007)

„... Das Feature war ausgezeichnet, großartig gemacht, erschütternd, aber auch sehr gut aufklärend zu den Hintergründen.“ (Hörer, 2007)

„Megadeal süß-sauer. China kauft die neuen Länder“

„... Dieser wunderbare Einfall ist ideal geeignet, einen rigorosen politischen, kulturellen und psychologischen Rundumschlag, bzw. Kahlschlag zu landen. Bei diesem hochintelligenten, geistreichenText ist jede Sequenz ein immenses Vergnügen...
Ist dieses Buch schon eine Ausnahmeerscheinung, so ist es die Inszenierung von Heike Tauch erst recht. Sie realisiert diese schafsinnige Satire bewusst leidenschaftslos, kühl, präzise, schraubt einen unglaublichen Vorgang auf ganz banalen Alltag herunter – die Projektgruppe könnte genauso sachlich beraten über das Marketing von braunem Würfelzucker, Pampers oder Büroklammern. Der Gegenstand ist nichts, die Strategie alles...“
(Renate Stinn, In: epd medien, 27.8.2008)

Herzlichen Dank für dieses einmalige Hörspiel! Überzeugend, wie Sie den wirklich typischen Slang der Projektgruppe getroffen haben. Damit zeigen Sie einmal mehr, dass es aus purer Marketing-Sicht kaum einen Unterschied zwischen Kommunismus und Kapitalismus gibt. (Hörer)

Glückwunsch zur dieser Sendung, liebes WDR5-Team. Zwischendurch war es ja kaum möglich, zwischen Fiktion und Realität zu unterscheiden. Wir brauchen mehr dieser Beiträge, damit wir über unsere Situation nachdenken. Weiter so! (Hörer)

„Heart Beat“

„... Auffallend ist die Schnitttechnik. Die Grenzen der Passagen überlappen oft oder sind so eng aneinander gesetzt, dass der Sprechrhythmus gestört wird. Diese ´Störungen´ wirken künstlich, aber belebend. Heike Warmuth als Ich-Erzählerin füllt ihre Rolle nuancenreich aus und hat damit ebenfalls großen Anteil an der Lebendigkeit des Stücks. Regisseurin Heike Tauch, auch für die Bearbeitung verantwortlich, bietet jede Menge Jazz unterschiedlicher Stilrichtungen auf, oft hörbar von Vinyl...
Musik wie O-Töne sind für die Atmosphäre entscheidend...“
(Andreas Matzdorf, In: Funk-Korrespondenz, 20.10.2006)

„Wann reden, wann schweigen“

„... Besonders beeindruckt hat mich das Feature `Wann reden, wann schweigen´ über die Geschichte von Ruth Elias und der Tötung ihrer eigenen, neugeborenen Tochter in Auschwitz. Ein Gefühl für Geschichte, für ´richtig´oder ´falsch´, für Ethik und soziale Gerechtigkeit entsteht durch das Erzählen individueller Lebensgeschichten. Die Stimme von Ruth Elias wird mich noch länger begleiten...“
(Hörer)

„Zwei sehr ernsthafte Damen“

„... Dadurch, dass überwältigende Emotionen weitgehend aus der Dialogführung herausgehalten werden, können die Schauspielerinnen elegant am Rande des Nervenzusammenbruchs entlangbalancieren, ohne aus der Rolle zu fallen. Die Erzählerin ist in Heike Tauchs Fassung die Garantin dafür, dass sowohl das Hörspiel als auch seine literarische Vorlage jederzeit als eigenständige Kunstwerke kenntlich bleiben. Damit füllt sie beide Seiten eines sonst eher schwammigen Begriffs: ´Zwei sehr ernsthafte Damen´ ist im eigentlichen Sinn ein ´literarisches Hörspiel´.“
(Jochen Meißner, In: Funk-Korrespondenz, 11.11.2005)

„Fleisch zu Fleisch“

„... Die Schweizerin Anne-Lou Steininger hat mit ´Fleisch zu Fleisch´ ein bemerkenswertes Stück geschrieben, das mit den Mitteln der Groteske und ohne moralisch zu werden über Wertvorstellungen nachdenken lässt. Regisseurin Heike Tauch hat die Qualtitäten des Textes gut erkannt und ihn mit Liebe zum Detail umgesetzt. Sie lässt sowohl den humoristischen als auch den nachdenklichen Tönen genügend Raum und sorgt dafür, dass dem Hörer immer wieder das Lachen im Halse stecken bleibt...“
(Annette Vielhauer, In: Funk-Korrespondenz, 9.7.2004)

„Mein Stolz hat ihm gefallen“

„... Die Hörfunkautorin Heike Tauch hat Ibrahim al-Basri im Sommer 2003, wenige Monate nach dem Ende des Krieges getroffen. Ihr produziertes Feature bietet die faszinierende Momentaufnahme eines Landes und eines Lebens, die sich neu formieren müssen. Auch wenn al-Basri sich zum Teil in Widersprüche verstrickt, wird doch sein Netzwerk, werden die Strategien und Machtstrukturen deutlich, an die er anknüfen will... Er gibt sich offen und jovial, macht aber auch kein Hehl aus seinem pragmatischen Verhältnis zur Wahrheit. Um einzuschätzen, woran sie ist, bleibt der Autorin nicht viel mehr als das Hören auf Zwischentöne und Gesprächsaussetzer oder der Blick für eine unwillkürliche Handbewegung. Heike Tauch hat sich in Gefahr begeben und ist mit einem bemerkenswerten Porträt zurückgekehrt.“
(Frank Kaspar, In: FAZ, 13.4.2004)

„Die Tage“

„... Besser kann man den zugleich entrückten und ungeschönt-genauen Blick auf das Ende einer Kindheit in der DDR kaum inszenieren.“
(Jochen Meißner, In: Funk-Korrespondenz, 4.4.2003)

„Die Bluse“

Diesen Sonntag hatte ich ein ganz außergewöhnliches Radioerlebnins. Ich habe „Die Bluse“ (WDR 2002) gehört. Selten ist mir ein derart herrlich-durchgeknalltes Stück unter die Ohren gekommen. Und sollte man’s bisher noch nicht gewusst haben: Dieses Stück zeigt, was das Genre können könnte. Ich bin begeistert. (Hörer, 2011)